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- pay as you go
Erläuterung des pay-as-you-go -Mitgliedschaftsmodells beim bdvv Das pay-as-you-go-Modell ist eine flexible und nutzerfreundliche Alternative zum Erwerb einer Mitgliedschaft durch den klassichen Prozess mit Antragstellung und damit verbundener Verwaltungsarbeit mit Lastschriftverfahren, Zahlungserinnerungen oder Mahnverfahren auf beiden Seiten. Beim bdvv verwalten die Mitglieder ihre Mitgliedschaft selbst und entscheiden,wann und in welchem Umfang sie die Leistungen des bdvv in Anspruch nehmen. Wie funktioniert das neue Modell? Ihr Weg zur Mitgliedschaft im bdvv Melden Sie sich zunächst als Web‑Mitglied an: Geben Sie Name, E‑Mail, Passwort ein, akzeptieren Sie AGB & Datenschutz und bestätigen Sie per Double‑Opt‑In‑E-Mail . Damit erhalten Sie Zugang zu unserer Community und dem kostenfreien Datenschutzmanagement‑System (DSMS). Zahlung Pay‑as‑you‑go mit POS‑Verfahren Für ein Fördermitgliedschaft (natürliche Person) oder institutionelle Mitgliedschaft (Vereine/Verbände) wählen Sie entsprechend des Beitragsvolumens ihres Vereins eine entsprechende Mitgliedschaft. Die Beiträge werden direkt online über die gewünschte Zahlungsweise eingezogen – sofortig, sicher und bequem , ohne Banküberweisung oder Lastschrift. Automatisch & flexibel Das POS‑Abo verlängert sich automatisch jährlich und kann jederzeit ohne Kündigungsschreiben fristgerecht (3 Monate) gemäß Beitragsordnung im Mitglieder‑Account beendet werden. Mitgliedschaft aktiv nach Zahlungseingang Nach der Zahlungseingang wird Ihre Vollmitgliedschaft freigeschaltet: Sie erhalten erweiterte Rechte zur Mitwirkung in der Community, zur Erstellung eigener Gruppen und Beiträge , Zugang zu Online-Programmen, lizenzkostenlose Nutzung eins Datenschutzmanagementsystems sowie umfangreichen Experten- Support Dieses Modell bietet maximale Flexibilität und Sicherheit , ideal für natürliche Personen, Vereine oder Verbände, die unkompliziert Mitglied werden möchten – ohne langfristige Bindung, dafür mit sofortigem Zugang zu allen bdvv‑Vorteilen. Welche Vorteile bietet das pay-as-you-go-Modell? ✔ Maximale Eigenverantwortung: Mitglieder administrieren Ihre Mitgliedschaft selbst in einem eigenen Account ✔ Transparenz & Fairness: Es entstehen keine unerwarteten Kosten – gezahlt wird nur, wenn eine Mitgliedschaft aktiv gebucht wird. ✔ Anpassungsfähigkeit: Wer nur punktuell bdvv-Services benötigt, kann sich gezielt beteiligen, ohne langfristig gebunden zu sein. ✔ Effizienz: Keine Verwaltungskosten für Mahnwesen oder unnötige Abonnements, die nicht genutzt werden. Wie setzt sich die neue Beitragsordnung zusammen? Die neue Beitragsordnung basiert auf verschiedenen Leistungskategorien , die flexibel buchbar sind. Dazu gehören u. a.: 📌 Eigener persönlicher Account zur bdvv-Community ist Voraussetzung zum Erwerb einer Mitgliedschaft 📌 Nutzung digitaler Beratungsangebote & Support-Services 📌 Teilnahme an Online-Programmen 📌 Individuelle Vereinsberatung & rechtliche Unterstützung (keine Rechtsberatung) 🚀 Jetzt bdvv-Community beitreten, flexibel profitieren! und Mitgliedschft erwerben Dieses Modell gibt den Mitgliedern volle Kontrolle über ihre bdvv-Mitgliedschaft und sorgt für eine moderne, transparente und zukunftsorientierte Vereinsorganisation .
- bdvv Promptintelligenz
bdvv Promptintelligenz | brauchen Vereine einen KI-Bot? Die Frage muß nicht lauten: brauchen Vereine einen KI-Bot oder welche KI hilft meinem Verein? Sondern: Wie frage ich sie richtig? Promptintelligenz | nicht ohne intelligent zu fragen Im Hype um ChatGPT & Co. wird oft übersehen, worauf es wirklich ankommt: Es geht nicht darum, ob dein Verein einen „KI-Bot“ nutzt. Es geht darum, ob ihr intelligent fragt, egal in welchem Bot. Denn künstliche Intelligenz ist kein Orakel – sie ist ein Spiegel der Eingabe. Und was viele noch lernen müssen: Die Qualität der KI-Antwort hängt direkt von der Qualität der Frage ab. Wir beobachten: ❌ Viele Vereine erwerben und installieren KI-Tools, aber erzeugen keine oder nur wenig Wirkung. ❌ Es werden Fragen gestellt wie: „Wie mache ich Öffentlichkeitsarbeit?“ Dabei wäre die bessere Frage: „Wie nutze ich Vereinsaktivitäten zur glaubwürdigen Sichtbarkeit in einem lokalen Netzwerk mit hohem Interaktionspotenzial?“– das ist Promptintelligenz . Oder noch besser: Frage die KI, wie man sie nach Deiner Frage fragt. Der bdvv bietet keine Chatbots, die irgendetwas vorgaukeln. Wir bieten echte Kompetenz in Sachen Fragekultur – und helfen dabei, KI im Vereinsvorstand , Vereinsführung, Management, Satzung, Datenschutz, VeDigitalisierung oder Förderung so zu durchdenken , dass aus Fragen Lösungen werden. 📣 Deshalb sagen wir: „Nur wer intelligent fragt, bekommt intelligente Antworten.“ Und genau dafür gibt es unseren neuen Beratungssansatz: 🧩 Wie frage ich die KI richtig? für Vorstände, Digitalbeauftragte, Strategiegruppen mit Beispielen, Übungen und Fallanalysen orientiert am konkreten Bedarf von Vereinen 💬 Wer sich also fragt, wie KI im Verein „funktionieren“ soll –der sollte zuerst beim bdvv fragen, wie man fragt. 📩 Interesse? Einfach Nachricht an ki@bdvv.de – oder besuche die bdvv-Community. Denn KI ersetzt nicht das Denken –aber sie belohnt jene , die präzise denken. #bdvv #KIimVerein #Promptintelligenz #Vereine #Fragekultur #ChatGPT #Digitalisierung #Ehrenamt #Vereinsentwicklung #ZukunftGestalten #Vereinsberatung #KIWeiterbildung #SemantikVerstehen #NurWerIntelligentFragt
- Versicherungen im Verein
Versicherungen im Verein: Warum der Vermittler kein Mitglied sein sollte Versicherungen gehören zur Pflichtausstattung jedes verantwortungsvoll geführten Vereins. Ob Veranstaltungs-Haftpflicht, Vermögensschadenversicherung oder Gruppen-Unfallpolice – der Abschluss solcher Verträge erfordert Sorgfalt. Doch in vielen Vereinen wird genau hier ein folgenschwerer Fehler gemacht: Der Versicherungsvermittler ist ein Mitglied des Vereins. Was auf den ersten Blick als praktisch oder vertrauensvoll erscheint, kann sich rechtlich und ethisch als problematisch erweisen. Denn eine solche Doppelfunktion widerspricht grundlegenden Anforderungen an Compliance, Interessenklarheit und Risikovermeidung . Interessenkonflikte vermeiden Ein Vereinsmitglied, das gleichzeitig als Versicherungsvermittler auftritt, agiert in zwei Rollen: Als interne Vertrauensperson innerhalb des Vereins, und als externe r Verkäufer in mit wirtschaftlichem Eigeninteresse. In dieser Konstellation besteht ein strukturelles Risiko: Entscheidungen könnten nicht im besten Interesse des Vereins, sondern zugunsten des Vermittlers getroffen werden – etwa durch den Abschluss provisionsstarker, aber unpassender Policen. 2. Haftung und Glaubwürdigkeit sichern Sollte es später zu einer Streitigkeit, einem Schadensfall oder einer Prüfung durch einen Fördermittelgeber kommen, kann diese Konstellation als unzulässige Verquickung von Privatinteresse und Vereinsfunktion gewertet werden . Im schlimmsten Fall: Vorstände haften persönlich , wenn sie nicht nachweisen können, dass sie unabhängig beraten wurden. Der Verein gerät in Erklärungsnot, wenn externe Transparenzstandards verletzt wurden. Compliance-Vorgaben beachten Moderne Vereinsführung orientiert sich an klaren Regeln der Good Governance. Dazu gehört: Trennung von Entscheidung und Eigeninteresse , Transparenz in wirtschaftlichen Beziehungen , Vermeidung jeglicher Bevorzugung von Mitgliedern in geschäftlichen Fragen. Viele Satzungen, Prüfungsordnungen und Zuwendungsrichtlinien schließen wirtschaftliche Eigeninteressen aktiv tätiger Mitglieder bei derartigen Entscheidungen explizit aus. Was ist zu tun? ✅ Versicherungsvermittlungen ausschließlich über externe, neutrale Anbieter abwickeln. ✅ Vereinsinterne Fachkenntnisse (z. B. von Makler-Mitgliedern) nur beratend ohne Vermittlungsabschluss einbinden. ✅ Versicherungsentscheidungen im Vorstand dokumentieren, vergleichen und beschließen – unter Ausschluss wirtschaftlich beteiligter Personen . ✅ Im Zweifelsfall: Rechtliche Beratung einholen oder Muster-Richtlinien zur Compliance anwenden. Fazit Wer als Verein Verantwortung ernst nimmt, achtet nicht nur auf die Höhe der Deckungssummen, sondern auch auf die Integrität der Entscheidungswege. Nur durch klare Trennung von Vereinsamt und wirtschaftlicher Rolle lässt sich langfristig Vertrauen und Haftungssicherheit gewährleisten. 🛡️ In der vereine::de-Community kannst Du über Versicherung im Verein mehr erfahren und diskutieren.
- KI im Vereinsvorstand:
KI im Vereinsvorstand: Zwischen Potenzial und Realität Während Künstliche Intelligenz längst in der Arbeitswelt angekommen ist, bleibt ihre Nutzung in der Vereinswelt bislang erstaunlich begrenzt. Gerade Vereinsvorstände, die täglich mit Planung, Kommunikation, Verwaltung und Verantwortung jonglieren, könnten enorm profitieren – doch viele schrecken noch zurück. KI im Vereinvorstand Eine aktuelle KI-Schätzung zeigt: 🔍 Nur etwa 10–15 % der Vereinsvorstände in Deutschland nutzen KI aktiv. Selbst in digitalaffinen Neugründungen liegt der Anteil selten über 40 %. Die Gründe sind vielschichtig: 🚧 Hürden in der ehrenamtlichen Realität Fehlendes Vorwissen: Viele Vorstände wissen nicht, was KI konkret kann – oder wo sie beginnt. Zeitmangel: Lernaufwand scheint hoch, obwohl KI oft Zeit spart. Technik-Skepsis: DSGVO-Fragen, Urheberrecht, Transparenz – Unsicherheit überwiegt. Mangel an Beispielen: Kaum jemand zeigt, wie KI im Vereinskontext konkret eingesetzt wird. Das Resultat: KI im Vereinsvorstand bleibt ungenutzt, obwohl sie längst hilfreich wäre. 💡 Was wäre möglich? Schon heute lassen sich typische Vorstandsaufgaben mit KI deutlich vereinfachen: KI-Unterstützung wäre möglich bei: 📄 Protokolle & Berichte Automatische Texterstellung & Zusammenfassungen 📢 Öffentlichkeitsarbeit KI-optimierte Beiträge & Hashtags 🎯 Projektplanung To-do-Listen & Terminübersicht generieren 🧾 Förderanträge & Formulare Strukturvorschläge & stilistische Optimierung ⚖️ Satzung & DSGVO-Checks Verständnis- und Formulierungshilfen Der Nutzen liegt auf der Hand: Entlastung im Ehrenamt, bessere Kommunikation, fundiertere Entscheidungen – ohne neue Software oder Technikchaos. 🤝 Empfehlung: Der bdvv unterstützt Vereine beim KI-Einstieg Damit aus Möglichkeiten auch echte Veränderungen entstehen, braucht es praxisnahe Begleitung . Genau hier setzt der bdvv an: Mit seinem ehrenamtsfreundlichen KI-Support, genauer gesagt mit Promptintelligenz , , konkreten Beispielen und gezielten Schulungsimpulsen begleitet der bdvv Vereine dabei, ihre Arbeit mit Hilfe von KI zu vereinfachen und zukunftsfest zu gestalten – verantwortungsbewusst, rechtssicher und alltagstauglich . 🎓 Unser Angebot: Der bdvv berät Vorstände, Arbeitsgruppen und ganze Organisationen bei der Einführung von KI – einschließlich DSGVO-Check, Prompt-Training und praxisnahen Beispielszenarien aus dem Vereinsleben. 📬 Kontakt aufnehmen Ob Online-Workshop, KI-Coaching oder individueller Einstieg: Schreiben Sie an ki@bdvv.de oder ki@vereine.de oder informieren Sie sich auf der bdvv ki-Suche über KI im Verein. 👉 Nur wer intelligent fragt, erhält intelligente Antworten. Und das gilt erst recht im Ehrenamt.
- Vereinsversicherungen
Warum der bdvv Ihr vertrauenswürdiger Partner ist. In der dynamischen Welt der Vereine werden uns immer wieder Fragen zu Versicherung in Vereinen gestellt. Warum sind sie wichtig? Welche Vorteile bieten sie? Als bundesverband deutscher vereine & verbände (bdvv) möchten wir aufzeigen, warum wir uns der Thematik mit Nachdruck widmen und sie als zentralen Pfeiler eines gut geführten Vereins sehen. Warum Versicherungen unverzichtbar sind Versicherungen schützen Vereine vor unvorhersehbaren Ereignissen. Von Haftpflichtfällen bis hin zu Sachschäden – die Palette möglicher Risiken ist breit. Eine durchdachte Versicherungspolice kann den Unterschied ausmachen zwischen einer raschen Problemlösung und erheblichen finanziellen Belastungen, die das Vereinsleben gefährden. Daher ist unser Bestreben, jedem Verein maßgeschneiderte Lösungen nahezubringen. Unsere Rolle als Informationsführer Der BDVV bietet umfassende Informationsangebote, von Webinaren bis hin zu Leitfäden, die alle Aspekte rund um Vereinsversicherungen abdecken. Unser Ziel ist es, Klarheit zu schaffen und das Bewusstsein der Vereinsverantwortlichen zu schärfen. Fallstudien und Berichte aus der Praxis untermauern unsere Arbeit und zeigen, wie entscheidend eine gute Versicherung sein kann. Starke Partnerschaften für bessere Konditionen Unsere strategische Zusammenarbeit mit vereine::de befähigt uns, spezielle Angebote zu verhandeln, die den spezifischen Bedürfnissen von Vereinen gerecht werden. So wird gewährleistet, dass jedes Mitglied die individuell beste Absicherung erhält. Bildung und Weiterbildung als Schlüssel Durch Workshops und Schulungen bieten wir Vereinen die Möglichkeit, ihr Wissen zu vertiefen und auf dem neuesten Stand zu bleiben. Diese Angebote sind darauf ausgelegt, Vereinsvertretern die Instrumente an die Hand zu geben, die sie benötigen, um fundierte Entscheidungen zu treffen. Für die Zukunft gerüstet Unser Engagement geht über die Bereitstellung von Informationen hinaus. Der BDVV setzt sich aktiv für politische Unterstützung und Richtlinien ein, die die Notwendigkeit von Vereinsversicherungen unterstreichen. Mit regelmäßigen Studien und Umfragen beleuchten wir die Entwicklungen im Vereinswesen und bringen wertvolle Erkenntnisse hervor. Wir sind stolz darauf, als bdvv Ihren Verein zu unterstützen und gemeinsam die besten Lösungen zu finden. Lassen Sie uns gemeinsam für eine sichere und erfolgreiche Vereinsarbeit sorgen.
- Haftung im Ehrenamt:
Haftung im Ehrenamt: Was § 31a und § 31b BGB für Vereine bedeuten Das ehrenamtliche Engagement ist das Rückgrat vieler Vereine – ohne die freiwillige Mitwirkung unzähliger Menschen wäre das Vereinsleben kaum vorstellbar. Doch mit Verantwortung kann auch rechtliches Risiko einhergehen. Prüfen Sie Ihre Satzung auf mögliche Ergänzungen zur Haftung. Um dieses Risiko für Ehrenamtliche zu minimieren, sieht das Bürgerliche Gesetzbuch in den §§ 31a und 31b BGB besondere Haftungsprivilegien vor. Diese schaffen Sicherheit – für Einzelne wie für die Vereinsorganisation insgesamt. § 31a BGB: Schutz für Vereinsorgane und besondere Vertreter Der § 31a BGB bezieht sich auf ehrenamtlich tätige Organmitglieder (etwa Vorstände) sowie auf besondere Vertreter im Sinne des § 30 BGB. Sie haften dem Verein gegenüber nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit . Ein Missgeschick oder eine einfache Nachlässigkeit führt demnach nicht automatisch zur persönlichen Haftung. Diese gesetzliche Regelung stärkt das Vertrauen in die ehrenamtliche Mitwirkung und soll Hemmschwellen abbauen, ein Vorstandsamt zu übernehmen. § 31b BGB: Haftungsbegrenzung auch für aktive Mitglieder Auch für einfache Vereinsmitglieder , die unentgeltlich oder gegen eine Aufwandsentschädigung bis 840 Euro jährlich tätig werden, gilt eine vergleichbare Haftungsregel. Verursacht ein Mitglied bei der Wahrnehmung satzungsgemäßer Aufgaben einen Schaden, so haftet es gegenüber dem Verein ebenfalls nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit . Damit schützt der Gesetzgeber auch engagierte Helfer:innen bei Veranstaltungen, in Arbeitsgruppen oder in der Vereinsverwaltung. Wichtig: Innenverhältnis versus Außenverhältnis Die Haftungsprivilegien greifen ausschließlich im Innenverhältnis – also im Verhältnis zwischen den ehrenamtlich Tätigen und dem Verein selbst. Dritte (z. B. Geschädigte außerhalb des Vereins) können sich darauf nicht berufen . Kommt es zu einem Schaden gegenüber Außenstehenden, kann der Verein – und je nach Konstellation auch das handelnde Mitglied – grundsätzlich haftbar gemacht werden. Pflicht zur Freistellung bei leichter Fahrlässigkeit Erleidet ein Organmitglied im Rahmen seiner Tätigkeit wegen leichter Fahrlässigkeit einen finanziellen Nachteil (z. B. durch Schadensersatzforderungen Dritter), ist der Verein gesetzlich verpflichtet, dieses Mitglied von den Verbindlichkeiten freizustellen . Diese Freistellungspflicht entfällt nur bei grober Fahrlässigkeit oder Vorsatz . Gestaltungsspielraum in der Satzung Vereine haben die Möglichkeit, die Haftungsregelungen über die Satzung weiter abzusichern. So kann z. B. der Haftungsausschluss für grobe Fahrlässigkeit vorgesehen werden – solange dies nicht zu Lasten der geschützten Personen geht. Eine solche Erweiterung kann insbesondere für besonders risikobehaftete Tätigkeiten (z. B. Sportgerätewartung, Veranstaltungsleitung) sinnvoll sein. Fazit: Gesetzliche Privilegien gezielt nutzen Die §§ 31a und 31b BGB sind mehr als bloße Formalien – sie sind ein zentrales Instrument zur Förderung des Ehrenamts. Sie reduzieren individuelle Haftungsrisiken , erhöhen die Planungssicherheit für Vereine und ermöglichen eine verantwortungsvolle Arbeitsteilung . Jeder Verein sollte diese Vorschriften kennen – und durch geeignete Satzungsregelungen und Versicherungen flankieren. Tipp für Vereine : Prüfen Sie Ihre Satzung auf mögliche Ergänzungen zur Haftung. Und stellen Sie sicher, dass Ihre Vereinsversicherung auch im Außenverhältnis schützt – besonders bei Veranstaltungen, Bauvorhaben oder Publikumsverkehr. #Ehrenamt #Vereinsrecht #HaftungImVerein
- KI und BI im Verein
KI und BI im Verein: Wie moderne Technologien die Vereinsarbeit revolutionieren können In der Welt der Vereine, geprägt von ehrenamtlichem Engagement, Leidenschaft und oft knappen Ressourcen, mag der Gedanke an Künstliche Intelligenz (KI) und Business Intelligence (BI) noch weit entfernt erscheinen. Doch diese Technologien sind keine ferne Zukunftsmusik mehr. Sie halten Einzug in immer mehr Bereiche und bieten auch Vereinen – vom Sportverein bis zur Kulturinitiative – enorme Potenziale, um effizienter, transparenter und zukunftsfähiger zu werden. Aber was genau verbirgt sich hinter diesen Begriffen und wie können sie die Vorstands- und Vereinsarbeit und das Finanzmanagement im Verein unterstützen? Was ist Business Intelligence (BI) und warum ist sie die Basis? Stellen Sie sich vor, der Vorstand Ihres Vereins möchte wissen: Wie viele Mitglieder haben wir aktuell und wie hat sich die Zahl in den letzten fünf Jahren entwickelt? Welche Einnahmen hatten wir aus Mitgliedsbeiträgen, Spenden und Veranstaltungen im letzten Quartal? Wie gut haben wir unser Budget für das letzte Projekt eingehalten? Hier kommt Business Intelligence (BI) ins Spiel. BI ist nichts anderes als die Kunst, aus Ihren gesammelten Daten – ob aus der Mitgliederverwaltung, der Buchhaltung oder dem Spendenmanagement – wertvolle Erkenntnisse zu gewinnen. BI-Tools sammeln, bereiten auf und visualisieren diese Daten in übersichtlichen Dashboards und Berichten. Der Fokus liegt dabei auf der Analyse der Vergangenheit und der Gegenwart : "Was ist passiert?" (z.B. Wie hoch waren die Spenden im letzten Jahr?) "Warum ist es passiert?" (z.B. Gab es einen Zusammenhang zwischen einer bestimmten Kampagne und einem Spendenanstieg?) Für Vereine bedeutet eine solide BI-Grundlage: Volle Transparenz: Der Vorstand hat jederzeit einen klaren Überblick über Finanzen, Mitgliederentwicklung und Projekterfolge. Fundierte Entscheidungen: Statt auf Bauchgefühl zu setzen, können Entscheidungen (z.B. Budgetanpassungen, Kampagnenplanung) datenbasiert getroffen werden. Erleichtertes Berichtswesen: Die Erstellung von Jahresberichten, Rechenschaftsberichten für Fördergeber oder die Kommunikation an die Mitglieder wird deutlich vereinfacht. Kurz gesagt: BI ist der notwendige erste Schritt zur datengestützten Vereinsführung. Ohne saubere, strukturierte Daten und die Fähigkeit, diese zu interpretieren, können Sie die Vorteile von KI nicht nutzen. Und was kann Künstliche Intelligenz (KI) für Vereine leisten? Während BI uns sagt, was war, blickt Künstliche Intelligenz (KI) in die Zukunft und optimiert Prozesse. KI-Systeme können Muster in großen Datenmengen erkennen, lernen und darauf basierend Vorhersagen treffen oder Aktionen empfehlen. Für Vereine und insbesondere das Finanzmanagement ergeben sich daraus spannende Perspektiven: Smarteres Finanzmanagement: Automatisierte Buchhaltung: KI-gestützte Software kann Rechnungen und Belege automatisch auslesen, kategorisieren und vorkontieren. Das spart immense Zeit und reduziert Fehler. Präzisere Liquiditätsprognosen: Durch die Analyse vergangener Einnahmen- und Ausgabenmuster sowie relevanter externer Faktoren kann KI vorhersagen, wann Ihr Verein mit einem Liquiditätsengpass rechnen muss oder wann ein Überschuss zu erwarten ist. So kann der Vorstand proaktiv handeln. Optimiertes Forderungsmanagement: KI könnte Muster bei säumigen Zahlern erkennen und den optimalen Zeitpunkt und die beste Ansprache für Zahlungserinnerungen vorschlagen. Effektiveres Fundraising und Spendenmanagement : Spendenvorhersage: KI kann identifizieren, welche Mitglieder oder Spender mit hoher Wahrscheinlichkeit erneut spenden werden oder welche Gruppen auf welche Art der Ansprache am besten reagieren. Personalisierte Kommunikation: KI hilft dabei, Spender und Mitglieder mit maßgeschneiderten Informationen und Bitten anzusprechen, was die Bindung stärkt und die Spendenbereitschaft erhöht. Proaktives Risikomanagement: KI-Systeme können Auffälligkeiten in Finanztransaktionen oder unüblichen Ausgabenmustern erkennen, die auf potenzielle Risiken oder sogar Unregelmäßigkeiten hindeuten könnten. Das stärkt die interne Kontrolle und den Schutz der Vereinsfinanzen. Optimierung von Förderanträgen: KI kann dabei unterstützen, passende Förderprogramme zu identifizieren, die Erfolgschancen von Anträgen zu bewerten und sogar Textbausteine für die Antragsstellung zu optimieren. KI-Systeme können Auffälligkeiten in Finanztransaktionen oder unüblichen Ausgabenmustern erkennen, die auf potenzielle Risiken oder sogar Unregelmäßigkeiten hindeuten könnten. Darüber hinaus kann KI auch dabei helfen, Risikobereiche im Vereinsbetrieb zu identifizieren und den Bedarf an passenden Versicherungen datenbasiert zu analysieren, um Über- oder Unterversicherung zu vermeiden. Das stärkt die interne Kontrolle und den Schutz der Vereinsfinanzen. Risoko und Versicherungsmanagement KI-Systeme können Auffälligkeiten in Finanztransaktionen oder unüblichen Ausgabenmustern erkennen, die auf potenzielle Risiken oder sogar Unregelmäßigkeiten hindeuten könnten. Darüber hinaus kann KI auch dabei helfen, Versicherungsrisiken zu identifizieren und den Bedarf an passenden Vereinesversicherungen datenbasiert zu analysieren, um Über- oder Unterversicherung zu vermeiden. Das stärkt die interne Kontrolle und den Schutz der Vereinsfinanzen. Fazit: BI schafft die Basis, KI eröffnet neue Horizonte Der Weg zu einem "KI-gestützten" Verein beginnt nicht mit der teuersten Software, sondern mit einer strategischen Auseinandersetzung mit den eigenen Daten . Schaffen Sie eine solide BI-Grundlage: Sammeln Sie Ihre Daten, digitalisieren Sie Prozesse und nutzen Sie grundlegende Analysetools, um einen klaren Überblick zu gewinnen. Denken Sie in Potenzialen: Überlegen Sie, welche wiederkehrenden Aufgaben im Finanzmanagement oder in der Mitgliederverwaltung automatisiert werden könnten und wo präzisere Prognosen helfen würden. Beginnen Sie klein: Pilotprojekte mit einfachen KI-Tools (z.B. für die Belegarchivierung) können erste Erfolge sichtbar machen und Akzeptanz schaffen. Bleiben Sie informiert: Die Entwicklung im Bereich KI/BI ist rasant. Bleiben Sie am Ball und tauschen Sie sich mit anderen Vereinen und Experten aus. KI und BI im Verein sind keine Magie, sondern mächtige Werkzeuge. Richtig eingesetzt, können sie die Effizienz und Transparenz in Ihrem Verein erheblich steigern, dem Vorstand mehr Zeit für strategische Aufgaben verschaffen und letztlich dazu beitragen, dass Ihr Verein seine gemeinnützigen Ziele noch erfolgreicher verfolgen kann.
- Künstliche Intelligenz im Verein
Wie Künstliche Intelligenz im Verein lästige Aufgaben eliminiert und Mitglieder begeistert. Effizienzsteigerung und Mitgliedergewinnung In der Vereinsarbeit geht oft viel Zeit für administrative Aufgaben verloren – Zeit, die man besser für die eigentliche Vereinsmission nutzen könnte. Künstliche Intelligenz (KI) bietet Vereinsexperten hier enorme Möglichkeiten, um Prozesse zu automatisieren, Mitglieder gezielt anzusprechen und den Vereinsalltag effizienter zu gestalten. 1. Lästige Vereinsarbeit automatisieren Routineaufgaben wie die Beantwortung immer wiederkehrender Fragen können durch KI-gestützte Chatbots effizient übernommen werden. Diese Systeme stehen 24/7 zur Verfügung, beantworten Anfragen zu Mitgliedsbeiträgen, Veranstaltungen oder Kündigungsfristen und entlasten so das Sekretariat. Auch im Bereich der Buchhaltung kann KI helfen, Rechnungen zu erstellen, Zahlungen zu überwachen oder steuerrelevante Daten automatisch zu verarbeiten. Ein weiteres Beispiel: Bei der Organisation von Veranstaltungen kann KI-Software die Planung optimieren, indem sie Terminkonflikte erkennt, Teilnehmerlisten verwaltet oder automatisch Erinnerungen verschickt. 2. Prozesse verbessern KI bietet auch die Möglichkeit, Arbeitsprozesse zu analysieren und zu optimieren. Durch maschinelles Lernen lassen sich Muster erkennen, etwa in der Mitgliederfluktuation oder im Spendenverhalten. Auf Basis dieser Daten können zielgerichtete Maßnahmen entwickelt werden, um die Bindung zu bestehenden Mitgliedern zu stärken oder neue Unterstützer zu gewinnen. Außerdem erleichtern KI-Tools die Kommunikation innerhalb des Vereins. Intelligente Systeme können beispielsweise interne Aufgaben koordinieren, Projekte priorisieren und sicherstellen, dass wichtige Deadlines eingehalten werden. 3. Mitglieder gezielt gewinnen und binden Ein zentraler Vorteil von KI liegt in der Personalisierung. Durch den Einsatz von KI-gestützten Marketingtools können Vereine potenzielle Mitglieder gezielt ansprechen, indem sie auf deren Interessen und Bedürfnisse eingehen. E-Mail-Kampagnen oder Social-Media-Beiträge lassen sich individuell anpassen, sodass die Ansprache relevanter wird und höhere Erfolgsquoten erzielt werden. Für die Bindung bestehender Mitglieder können KI-gestützte Plattformen regelmäßiges Feedback einholen und Vorschläge zur Verbesserung der Mitgliederzufriedenheit liefern. Ob über Umfragen, automatische Erinnerungen oder personalisierte Angebote – KI hilft, den Kontakt zu den Mitgliedern aufrechtzuerhalten und deren Engagement zu fördern. 4. Ein Blick in die Zukunft Die Integration von KI in die Vereinsarbeit mag zunächst wie eine große Investition wirken, bringt aber langfristig deutliche Vorteile. Vereine können nicht nur Ressourcen einsparen, sondern auch ihre Mitglieder stärker einbinden und die Attraktivität des Vereinslebens steigern. Die Zukunft gehört den Vereinen, die bereit sind, neue Technologien zu nutzen. KI ist dabei kein Ersatz für menschliches Engagement, sondern eine Ergänzung, die die Vereinsarbeit nachhaltiger und erfolgreicher macht. Hast du bereits KI in deinem Verein eingesetzt oder hast Fragen dazu? Teile deine Erfahrungen oder Ideen in den Kommentaren!
- Beglaubigung im digitalen Vereinskontext
Beglaubigung im digitalen Vereinskontext – Was Vereine jetzt wisOnline-sen müssen Online-Beglaubigung Einordnung in die Vereinswelt Die Digitalisierung verändert das Vereinsleben in vielen Bereichen – von der Verwaltung über die Kommunikation bis zur rechtsverbindlichen Unterzeichnung von Dokumenten. Ein besonders sensibles Feld: die Beglaubigung von Unterschriften und Vereinsunterlagen. Vor allem im Zusammenhang mit der Eintragung ins Vereinsregister, Vorstandswechseln oder Satzungsänderungen kommt dieser formalen Handlung erhebliche Bedeutung zu. Rechtlicher Rahmen Maßgeblich ist § 77 BGB, der für Vereinsanmeldungen eine öffentliche Beglaubigung verlangt. Diese kann entweder klassisch durch einen Notar oder, seit Inkrafttreten neuer Bestimmungen, auch digital erfolgen. Ergänzend greifen die europäische eIDAS-Verordnung (EU) 910/2014 sowie das deutsche Vertrauensdienstegesetz (VDG) . Diese legen verbindliche Standards für digitale Identitäten und qualifizierte elektronische Signaturen (QES) fest – mit denen die Echtheit digital unterzeichneter Dokumente rechtswirksam bestätigt werden kann. Relevanz für Vereine Gerade kleinere oder ehrenamtlich geführte Vereine stehen oft vor der Herausforderung, diese juristisch-technischen Vorgaben korrekt umzusetzen. Gleichzeitig bietet der digitale Wandel enorme Chancen: Weniger Papieraufwand, höhere Geschwindigkeit, Kostenreduktion und mehr Rechtssicherheit – wenn die Verfahren korrekt implementiert sind. Voraussetzung dafür ist jedoch ein Grundverständnis für digitale Signatursysteme und deren Anerkennung durch Registergerichte . Risiken und Schutzaspekte Wer ohne ausreichende Prüfung auf digitale Beglaubigungslösungen setzt, riskiert rechtliche Nachteile – etwa durch nicht anerkannte Signaturen , mangelnde Dokumentationspflichten oder unsichere Vertrauensdiensteanbieter . Hier empfiehlt sich die Rücksprache mit Datenschutz- und IT-Sicherheitsbeauftragten sowie die Orientierung an anerkannten, qualifizierten Vertrauensdiensten (wie D-Trust, GlobalSign oder die Bundesnotarkammer). Haftungsrisiken bei fehlerhafter Beglaubigung Digitale Beglaubigungsprozesse können – sofern unsachgemäß umgesetzt – auch haftungsrechtliche Folgen auslösen, insbesondere im Bereich der Vermögensschadenhaftpflichtversicherung für Vereine . Kommt es infolge einer nicht anerkannten elektronischen Signatur oder einer fehlerhaften Übermittlung zu Verzögerungen bei Registereintragungen , etwa bei Vorstandswechseln oder Satzungsänderungen, kann daraus ein erheblicher organisatorischer oder finanzieller Schaden entstehen. Dazu zählen beispielsweise ungültige Beschlüsse , fehlende Vertretungsbefugnisse oder versäumte Fristen bei Förderanträgen . Solche Schäden können unter bestimmten Voraussetzungen versicherungspflichtig im Sinne der Vereins-Vermögensschadenhaftpflicht sein – insbesondere dann, wenn sie auf Fahrlässigkeit, fehlende technische Prüfung oder unterlassene rechtliche Beratung zurückzuführen sind. Daher empfiehlt es sich, vor der Einführung digitaler Beglaubigungsverfahren sowohl den Versicherungsstatus als auch interne Zuständigkeiten (z. B. durch Organhaftpflicht- oder D&O-Versicherung ) genau zu prüfen und mit dem Versicherungsvermittler oder Makler abzustimmen. Fazit für die Vereinswelt Die Beglaubigung – ob traditionell oder digital – bleibt ein zentraler Mechanismus der Rechtssicherheit im Verein. Um sich zukunftssicher aufzustellen, sollten Vorstände und Verantwortliche nicht nur die Gesetzeslage kennen, sondern sich auch aktiv mit sicheren digitalen Lösungen auseinandersetzen. Die rechtliche Fundierung, kombiniert mit subsidiären Beratungsangeboten wie durch den bdvv , eröffnet neue Handlungsspielräume für moderne, effiziente Vereinsführung.
- Neue Weltordnung
Neue Weltordnung, made in usa Schamlosigkeit als globales Risiko Internationale Ordnung: Macht statt Recht Abkehr vom Völkerrecht : Verträge, Klimaabkommen, Menschenrechtskonventionen werden zur Verhandlungsmasse. Das destabilisiert multilaterale Institutionen wie UN, WHO oder WTO. Erpressbare Außenpolitik : Staaten, die sich Trumps Geschäftsinteressen unterordnen (z. B. Saudi-Arabien, Katar), erhalten politische Boni. Der Rest – inklusive Europa – wird zum geopolitischen Faustpfand. Bündnissysteme unter Druck : NATO, EU und G7 werden nicht als Wertegemeinschaften, sondern als „Deals“ gesehen – kündbar bei „zu wenig Gegenleistung“. Das erhöht das militärische Risiko, vor allem für Osteuropa und Taiwan. Globalisierung der Käuflichkeit Verschmelzung von Amt und Unternehmertum : Wenn politische Führung als private Ertragsquelle gesehen wird, folgt daraus ein Systemnachahmungseffekt: autoritäre Tendenzen in Indien, Brasilien, Polen oder Ungarn erhalten Rückenwind. Legalisiertes Lobbying ohne Regeln : Internationale Konzerne, Oligarchen, Kryptowährungsakteure kaufen sich politische Nähe – ohne demokratische Kontrollinstanz. Auch in Europa nimmt diese Praxis zu (vgl. Qatargate im EU-Parlament). Innenpolitische Destabilisierung in Demokratien Entwertung demokratischer Normen : Wenn Lüge, Rechtsbruch und Vorteilsnahme keine Konsequenzen mehr haben, verlieren auch andere Gesellschaften ihre politische Mitte. Die Botschaft: Skrupellosigkeit ist erfolgreicher als Rechtschaffenheit. Normalisierung rechter Narrative : Verschwörungsmythen, Medienhetze und Elitenverachtung dringen über Plattformen und Kulturimporte (z. B. Fox News, Telegram-Influencer) in europäische Wohnzimmer vor. Erosion von Vertrauen : Öffentliche Institutionen – Gerichte, Parlamente, Medien – werden global delegitimiert. Bürger ziehen sich in Echokammern zurück oder wenden sich Populisten zu. Bedrohungslagen im Alltag – bis ins Wohnzimmer Digitale Radikalisierung : Trumps Kommunikationsstil – einfach, emotional, gegen „die da oben“ – ist Vorlage für rechtsradikale Influencer. Auch in deutschen Familien häufen sich Konflikte entlang von Fake News, Impfmythen oder Verschwörungserzählungen. Wirtschaftlicher Dominoeffekt : Trumps Steuerpolitik, Zölle oder geopolitische Eskalationen (z. B. mit China oder Iran) könnten globale Lieferketten erneut erschüttern – mit Folgen für Preise, Versorgung und Jobs. Gesellschaftliche Spaltung : Die Haltung „Mein Vorteil vor dem Gemeinwohl“ etabliert sich als neues Normal. Soziale Kälte und Polarisierung nehmen zu – sichtbar etwa in Debatten über Migration, Klimaschutz oder Gleichstellung. Langfristige Meta-Gefahr: Autoritäre Zukunftsfähigkeit Korrumpierbarkeit der Demokratie : Wenn sich eine „Demokratie“ mit autoritären Mitteln effizienter zeigt (Wachstum, Grenzsicherung, Medienkontrolle), verlieren liberale Systeme ihren Überlegenheitsanspruch. Vorbildfunktion für Anti-Demokraten : Trumps Erfolg legitimiert andere Autokraten (Putin, Erdoğan, Modi) nicht nur rhetorisch – sondern auch praktisch durch gemeinsame wirtschaftliche und technologische Allianzen. 🧩 Schlussfolgerung Trumps schamloser Machtstil ist kein amerikanisches Einzelphänomen – er ist ein infektiöses Systemmodell. Wer Korruption öffentlich ausstellt und damit durchkommt, verändert die Spielregeln global. Die Gefahr ist weniger, dass Trump sich „den Rest der Welt holt“, sondern dass der Rest der Welt beginnt, wie Trump zu denken. Und das dringt – subtil, aber nachhaltig – in Parlamente, Schulen, Beziehungen und Wohnzimmer. Will man diesem Trend etwas entgegensetzen, braucht es nicht nur politische Gegenkräfte, sondern auch gesellschaftliche Resilienz: kritische Medienkompetenz, demokratische Bildung, Transparenzkultur und eine neue Ethik des Gemeinwohls. Bleibt abzuwarten, bis die KI ...
- Business Intelligence für Unternehmen und Vereine
Daten clever nutzen: Business Intelligence für Unternehmen und Vereine Daten sind der neue Rohstoff – das gilt längst nicht mehr nur für Großkonzerne. Auch mittelständische Unternehmen sowie Vereine und gemeinnützige Organisationen erkennen zunehmend den Wert datenbasierter Entscheidungen. Ein klassisches Beispiel: die Auswertung von Tankkartendaten. Doch die Möglichkeiten reichen weit darüber hinaus. Warum Business Intelligence? Wer seine Zahlen kennt, kann bessere Entscheidungen treffen. Das gilt für Kostenstellenanalysen ebenso wie für Rechenschaftsberichte oder Nachhaltigkeitsbewertungen. Business Intelligence (BI) macht komplexe Datenmengen verständlich, verknüpft sie sinnvoll und schafft damit eine fundierte Basis für Strategie, Effizienz und Transparenz. Klassisches Beispiel: Tankkartenauswertung Ob Fuhrpark, Dienstreisen oder Vereinslogistik: Tankdaten liefern detaillierte Informationen über Verbrauch, Verhalten und Auffälligkeiten. Wer weiß, wann, wo und wie viel getankt wurde, kann Missbrauch erkennen, CO₂-Emissionen bilanzieren oder Fahrprofile optimieren. Ein Einstieg in BI, der greifbar und praxisnah ist. Weitere Anwendungsfelder Mitgliederanalysen: Wer ist aktiv, wer fördert, wer steigt aus? Spenden- und Beitragsentwicklung: Trends erkennen und Kampagnen gezielt steuern Projektcontrolling: Aufwand, Wirkung und Finanzierung transparent auswerten Veranstaltungsdaten: Teilnehmerverhalten, Auslastung und Reichweite analysieren Fördermittel-Reporting: Datenbasierte Rechenschaft gegenüber Geldgebern BI-Tools im Einsatz Plattformen wie Retool ermöglichen es Entwicklern, benutzerdefinierte Dashboards und Analyseoberflächen mit geringem Aufwand zu erstellen – ideal für die Auswertung strukturierter Daten. Besonders praxisnah zeigt sich dies in der Zusammenarbeit mit BI/KI-Experten wie dem Team von vereine.de oder der RIS Web- & Software-Development GmbH ( ris.dev ), die sich auf datengestützte Lösungen für zivilgesellschaftliche Organisationen spezialisiert haben. Moderne BI-Systeme wie Retool, Supabase oder Looker Studio erlauben es, Datenquellen zu kombinieren, visuell aufzubereiten und automatisiert auszuwerten. Ob Tabellenkalkulation, Tankkarte oder CRM – wer verknüpft, gewinnt Erkenntnisse. Datenanalyse ist kein Selbstzweck, sondern Grundlage für Wirksamkeit und Vertrauen. Wer Business Intelligence konsequent einsetzt, erkennt Muster, vermeidet Fehler und steigert seine Wirkung – im Unternehmen wie im Verein. Tipp: Schon mit einfachen Tools lassen sich erste Analysen umsetzen. Entscheidend ist der Blick fürs Ganze: Welche Daten helfen uns, unsere Aufgaben besser zu erfüllen?
- Googeln subsidiär
Googeln, subsidiär – Warum Sichtbarkeit heute Verantwortung braucht Früher war Googeln eine Suchstrategie. Man tippte einen Begriff ein, hoffte auf sinnvolle Treffer und sortierte sich durch Links, Titel und Metatexte. Das Ziel: irgendwo die Antwort finden. Heute funktioniert Google anders – und das hat Folgen, besonders für Vereine, Organisationen und Autor*innen. Denn mit der Search Generative Experience (SGE) beginnt ein neues Kapitel: Google liefert nicht mehr nur Ergebnisse, sondern Antworten. Und die basieren auf einem Prinzip, das man getrost als digital-subsidiär bezeichnen kann. Was bedeutet subsidiär – und was hat Google damit zu tun? Subsidiarität heißt: Verantwortung wird dort übernommen, wo sie gebraucht wird – nicht zentral, sondern unterstützend. Genau das spiegelt sich nun in Googles Verhalten. Die Suchmaschine mischt sich nicht ein, sie verstärkt. Sie erkennt Strukturen, Inhalte, Autor*innen, die bereits Klarheit bieten – und macht sie sichtbar. Sie empfiehlt nicht die Lautesten, sondern die Tragfähigsten. Wer eine klare Aussage trifft, wer für sein Wissen einsteht, wer sauber strukturiert, barrierefrei schreibt und semantisch eindeutig bleibt, wird zitiert. In Googles SGE-Box, direkt über den Suchergebnissen. Dort, wo früher Werbung war, stehen heute: geprüfte Antworten. Google greift nicht vor, es reicht weiter. Das ist subsidiär. Vom Ranking zur Präsenz – Googeln heißt: Teil der Antwort sein Lange Zeit hieß SEO: ranken, klicken, konvertieren. Heute geht es nicht mehr nur um Platz eins, sondern um Präsenz in einem semantischen Raum. Die Frage ist nicht: "Wie komme ich nach oben?", sondern: "Werde ich zitiert, wenn es darauf ankommt?" Denn in der Googleauskunft zählt etwas anderes: Struktur, Relevanz, Eindeutigkeit. Wer FAQ-Schemata sauber pflegt, wer Autor*innenschaft kenntlich macht, wer Inhalte mit Tiefe und Klarheit versieht, erscheint nicht nur im Index – sondern im Antwortkasten. Die Sichtbarkeit entsteht nicht durch Lautstärke, sondern durch Vertrauen in die Quelle. Was bedeutet das für Vereine? Vereine sind Wissensgemeinschaften. Sie verfügen über jahrzehntelange Erfahrung, über Strukturen, Satzungen, Verfahren, Kontakte. Doch dieses Wissen ist selten so aufbereitet, dass es Google versteht – oder Nutzer*innen direkt weiterhilft. Genau hier liegt das Potenzial. Wenn ein Verein zum Beispiel verständlich erklärt, wie man eine Jugendgruppe gründet, eine Satzung ändert oder eine Ehrenamtsversicherung beantragt – dann liefert er Antworten. Und wenn diese Antwort strukturiert, nachvollziehbar, semantisch beschriftet und technisch zugänglich ist, erkennt Google darin eine verlässliche Quelle. Dann wird der Verein nicht nur gelistet, sondern zitiert. Die neue Rolle der Autor*innen: sichtbar durch Verantwortung In der alten Logik reichte es, Texte für Suchmaschinen zu schreiben. Heute braucht es Autorenschaft – erkennbar, überprüfbar, verlässlich. Google belohnt Quellen, die zeigen, wer spricht. Das bedeutet: Impressum, Fachprofil, Quellenangabe, gepflegte Daten. Für Autor*innen heißt das: Wer mit Haltung und Klarheit schreibt, wer nachvollziehbar antwortet, wird ausgewählt. Nicht automatisch, sondern über Zeit – durch Wiedererkennung, Kontextbildung und Maschinenlesbarkeit.
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