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  • Wann ist ein Verein nicht rechtsfähig?

    Ein Verein ist dann nicht rechtsfähig, wenn er weder durch Eintragung ins Vereinsregister, § 21 BGB noch durch staatliche Verleihung, § 22 BGB Rechtsfähigkeit erlangt hat. Nicht rechtsfähige Vereine bzw. nicht eingetragene Vereine sind zwar eine Körperschaft, aber keine juristische Person. Insofern sind vor allem Haftungsfragen zu klären. Dazu fragen Sie unsere Experten. Verein – Wikipedia https://de.wikipedia.org › wiki › Verein

  • Abgemahnt | aus fragwürdigem Anlass

    Lesen Sie die Vorgeschichte unter https://www.dsgvoflat.de/post/abmahnung-ausaktuellem-anlass. Gleichermaßen fragwürdig und unverständlich ist, wenn Vereine und Verbände nach Versand einer E Mail ohne Werbeinhalten via Auskunftsersuchen gem. Art. 15 DSGVO desavouiert, einen Anwalt hinzunimmt und eine Unterlassungserklärung wegen einer vermeintlichen Werbe-E-Mail erwirken lässt. So widerfuhr es ausgerechnet dem bdvv, insofern wir uns als Musterverein für das Vereinswesen verstehen und täglich entsprechenden Support für unsere Mitglieder leisten, auch in Fragen zur Datenschutzumsetzung. Umso schwerer ist weiter unten ein auszugsweise zitiertes Anwaltsschreiben nachzuvollziehen. Dem Leser sei es jetzt überlassen, sich schadenfroh ins Fäustchen zu lachen, über vorliegendes Geschehen nach eigenem Ermessen zu befinden und sich bestenfalls vorzusehen. Ein Anfrage bei der Datenschutzbehörde indes hat ergeben, dass sich dieser Fall im zivilrechtlichen Bereich befinde und sie hier nicht zuständig sei. Jedenfalls haben wir erwogen, nachfolgend beschriebene Abmahnung so nicht hinzunehmen, nicht zuletzt auch, um die Zuwendungen unserer Mitglieder nicht für  Anwälte und Abmahngebühren ausgeben zu müssen. Vorab sei angemerkt, dass vorausgegangenem Auskunftsersuchen gemäß Art. 15 DSGVO unsererseits eine obligatorische Empfangsbestätigung, verbunden mit einer höflichen Abbitte, desweiteren mit einer Bestätigung der erbetenen Datenlöschung und einer Begründung mit Bezug auf Art. (6) 1c) und 1f) DSGVO, wie weiter unten im Zuge wegen nachvertraglicher Korrespondenz nicht unberechtigt erwähnt,  umgehend versandt wurde. Nunmehr wir gehalten waren, die Kontaktdaten des Betroffenen für ein Antwortschreiben wieder zu verwenden, nicht ohne uns der Löschfristen für vorliegenden Fall zu vergewissern. Nachfolgende  Diktion des anwaltlichen Vertreters des ungenannten Betroffenen mögen Sie sich zu Gemüte führen: "Dem Versand derartiger Werbemails (es war nur eine Mail, verbunden mit Datenschutzhinweisen an unsere Mitglieder und Newsletterabonnenten, ohne jegliche gewerbliche Dienstleistung anzubieten.) habe die Mandantschaft zu keinem Zeitpunkt zugestimmt. Die Zusendung einer Werbemail ohne die Zustimmung des Adressaten stelle nach Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes einen Eingriff in den Gewerbebetrieb dar (vgl. BGH, Urteil vom 20.05.2009, Az: I ZR 218107), "so die anwaltliche Vertretung des Betroffenen. Weiter schreibt die Kanzlei in eindrucksvoller Epik: "Die unverlangt zugesandte E-Mail-Werbung beeinträchtige den Betriebsablauf ihrer Kanzlei (gemeint war der Betriebsablauf der Geschäftsstelle des Mandanten und nicht der der Kanzlei, insofern das falsche Pronomen an dieser Stelle in gewisser Weise ein systematisches Abmahnen vermuten lässt. Offensichtlich hat die Kanzlei den Vordruck auch schon für sich selbst verwendet.) in nicht unerheblichem Umfang, der sich insbesondere aus dem zusätzlichen Zeitaufwand für das Sichten und Aussortieren dieser E~Mails (zur Verstärkung nimmt man gerne den Plural an) ergibt. Erschwerend komme dabei hinzu, dass ihr Mandant zur Vermeidung weiterer Werbemails dem Erhalt weiterer E-Mails ausdrücklich widersprechen müsse. Laut zutreffender Ausführungen des BGH berge ein solches Vorgehen die große Gefahr eines Umsichgreifens des Versandes weitere unberechtigter Werbemails auch durch andere Anbieter (jetzt wird Kollektivschuld auch noch als Begründung herangezogen). Dieser Eingriff sei auch rechtswidrig. Gemäß BGH (so), folge dies aus der gesetzgeberischen Wertung des § 7 Abs. 2 Nr. 3 UWG, nach dem jede Werbung unter Verwendung elektronischer Post ohne vorherige ausdrückliche Einwilligung des Adressaten eine unzumutbare Belästigung darstellt. Spätestens an dieser Stelle hätte eine Abmeldung (unsubscribe) aus dem E-Mailverteiler genügt, um einerseits der Widerruflichkeit selbst nachzukommen und  um die vorbeschriebene Belästigung auch für die Zukunft zu verhindern. Ihrer Mandantschaft stünde gegen unseren Verband ein Unterlassungsanspruch nach § 823 Abs. 1, §1004 Abs. 1 s. 2 BGB zu. Bevor gerichtliche Maßnahmen zur Durchsetzung und Sicherstellung der Rechte ihrer Mandantschaft veranlasst würden, gäbe man uns Gelegenheit, die Gefahr weiterer Rechtsverletzungen durch die Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungs- und Verpflichtungserklärung auszuräumen. Man weise ausdrücklich darauf hin, so fuhr die engagierte Kanzei fort, dass nur die Verpflichtung zur Zahlung einer Vertragsstrafe bei zukünftigen Zuwiderhandlungen zur Sicherstellung der Ansprüche ihrer Mandantschaft geeignet sei. Nur dann sei die Unterlassungserklärung geeignet, die Wiederholungsgefahr für die Zukunft zu beseitigen. Dem Eingang einer rechtsverbindlich unterzeichneten Unterlassungs- und Verpflichtungserklärung, für die man anliegend einen Entwurf beigefügt habe,  sähe man bis spätestens innerhalb von 7 Tagen entgegen. Eine Vorab-Übersendung per Telefax wahre die Frist. Zur Wirksamkeit der Unterlassungserklärung sei jedoch auch die Übersendung des Originals erforderlich (vgl. BGH GRUR 1990, 530). Man weise darauf hin, dass  aufgrund der Eilbedürftigkeit - angesichts der Verletzungshandlung - grundsätzlich keine Fristverlängerung gewährt werden könne. Sollte die geforderte Erklärung nicht bis zu vorgenanntem Zeitpunkt vorliegen, werde man gerichtliche Hilfe in Anspruch nehmen. Eine rechtsmissbräuchliche gewissermaßen serienmäßige Abmahnung ohne individuelle Prüfung etwaiger entlastender Umstände wäre hier wohl vorzuwerfen. Ferner sei der Verband nun verpflichtet, die Kosten der Inanspruchnahme für diese Aufforderung zur Abgabe einer Unterlassungserklärung zu zahlen. Die hier vorliegende Abmahnung läge im Interesse seiner Mandantin (der Betroffene ist inzwischen eine Betroffene, von wegen ...), da durch sie eine sofortige gerichtliche Geltendmachung des Unterlassungsanspruchs, die mit weiteren Kosten verbunden wäre, vermieden würde. Für ihre Tätigkeit wäre im vorliegenden Fall eine 1,3 Geschäftsgebühr aus einen Streitwert von 6.000,- anzusetzen." 571,44 € Geschäftsgebühr. Die Zahlungsfrist sah 7 Tage vor. Wie oben bereits angemerkt, ist es jetzt dem Leser überlassen, sich einen Reim über vorliegendes Geschehen zu machen und sich einsichtsweise selber gegen solche Bedrohungslagen zu wappnen. Denn, wer sich nicht an den Datenschutz hält, der hat einen Wettbewerbsvorteil gegenüber Unternehmen, die sich an die strengen gesetzlichen Vorgaben halten, so haben die Gerichte befunden. Ob sich der vermeintliche Wettbewerbsvorteils durch unsere E-Mail bestätigt, befürchte ich, verneinen zu müssen. Stellt sich hier eher die Frage nach dem Wettbewerbsvorteil gegenüber Unternehmen, welchen sich ein gemeinnütziger Verein mit dem Versand einer informellen E-Mail über ehrenamtliche Mitwirkung beim Datenschutz vornehmlich an Mitglieder und möglicherweise versehentlich auch an Dritte, dessen Einwilligung nicht bewiesen werden kann, verschaffen sollte. Dem ´ Recht auf Vergessenwerden´  könnte man dem Betroffenen auch in sprichwörtlicher Weise leicht nachkommen. Unser obligatorisches Antwortschreiben enthielt demnach die  gewünschte und hoffentlich DSGVO-konforme Auskunft über die Handhabung der personenbezogenen Daten des betroffenen Mandanten, ferner den informellen Hinweis, vorliegende  Abmahnung mindestens zur Kenntnisnahme  an die Datenschutzbehörde weiterzuleiten und den Sachverhalt weiter cora Publikum zu spezifizieren: Die Kontaktaufnahme und die Speicherung der personenbezogenen Daten des Betroffenen standen im Kontext mit einem zuvor bestehenden Software-Nutzungs-Vertrag, dessen vertragliche Erfüllung bereits schon vor Mai 2018 begann und nach deren Beendigung nach dem Mai 2018 kein Widerruf erfolgte. Aus Art. 7 Nr. 4 DSGVO (Einwilligung/Widerspruch) sollte hier kein Verstoß abgeleitet werden können. Vielmehr erhielt der bdvv nach Beendigung des Vertragsverhältnisses mit dem Betroffenen und nach Inkrafttreten der DSGVO noch eine versehentliche Abbuchung, welche nach Reklamation auch storniert und korrekt zurück überwiesen wurde. Die daraufhin folgende E-Mail-Korrespondenz jedoch enthielt dann seitens des vermeintlichen Betroffenen entgegen dem Kopplungsverbot tatsächlich gewerbliche Werbung. Ich erinnerte mich: Wer unter Euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein. Insofern reklamierten wir hier unsererseits Art. 7 Nr. 4 DSGVO (Kopplungsverbot) ab Mai 20128 und begründen, wie oben erwähnt, aber vorsorglich auch Art. (6) 1f) DSGVO (berechtigtes Interesse) die Wiederholungsgefahr einer unberechtigten Abbuchung und deren Abwehr betreffend. Insofern vertreten wir weiterhin die Meinung, das hier eine Ausnahme zum Einwilligungserfordernis anzunehmen ist und eine Einwilligung des betroffenen Empfängers mindestens ausnahmsweise entbehrlich ist. Gemäß § 7 III UWG ist dies gegeben, schon allein dadurch, dass mit dem vermeintlichen Betroffenen bereits ein langjähriger Geschäftskontakt bestand und dieser von der Datenspeicherung ja hätte wissen müssen. Wir vermuten hier eine geschäftsmäßige ggf. sogar automatisierte Abmahn-Masche und halten dieses Vorgehen für fragwürdig und haben dazu bei der zuständigen Behörde um Handlungsempfehlungen gebeten. Unsere Mitglieder mögen weitere Auskünfte zu dem Vorfall bei uns erfragen. Ansonsten halten wir Sie hier auf dem Laufenden. Hier hält der bdvv datenschutzkonforme-Lösungen bereit, die nichts kosten und zu dem effiziente Vereinskommunikation sowie dsgvo-konformes und cloudbasiertes Vereinsmanagement (SaaS) bei gleichzeitig nachhaltiger Datenschutzkonformität ermöglichen. #zerodatabreachculture #verein4punkt0 #privacyasaservice #paas #verein #bdvv #datenschutz

  • Google Alerts - Vereine

    Beleg für das ehrenamtliche Engagement einerseits, andererseits aber auch für Probleme und Bedrohungslagen sind die vielen Veröffentlichungen in den Medien. Mit Google Alerts geben wir hier einen kleinen Eindruck über die Vielfalt des Vereinswesens und seiner Nachrichtenlage. Wer gerne selber recherchieren will oder sich aktuelle Vereinsnachrichten thematisch selber zusammen stellen will, findet unter https://www.google.com/alerts noch mehr Informationen.

  • Einfache Vereinsverwaltung durch neues Online-Portal

    Der Bundesverband deutscher Vereine und Verbände begleitet das Start-Up-Unternehmen CAMPAI bei der Entwicklung einer web-basierten zukunftsweisenden Informations- und Arbeitsoberfläche, die die Alltagsarbeit im Verein und Ehrenamt auf ein Minimum reduziert. Das Portal des Kompetenzzentrums von #CAMPAI überzeugt durch intuitive Bedienung sowie schnelle und sichere Anwendung. Das einfache Verwalten, Organisieren, Netzwerken, Kommunizieren, Finanzieren und besonders der Datenschutz bringen Sicherheit und Vertrauen in die Führung jeder Organisation. Auch bei der Kommunikation mit den Mitgliedern und der Organisation von Aufgaben beschreitet die Plattform neue Wege. Ganz gleich ob Datenpflege, Vertrags- und Beitragsmanagement oder Abrechnung: Der Anwender versteht ohne Lernaufwand, wie die Werkzeuge auf der Plattform funktionieren. Mit CAMPAI können die Anwender Neuigkeiten teilen, Veranstaltungen anlegen und überwachen sowie mit Mitgliedern und Nichtmitgliedern über alle Kanäle hinweg kommunizieren. Kostenfreie Anmeldung unter campai.com

  • Was hat Datenschutz mit Vereinskommunikation zu tun.

    Wir haben uns die Aufgabe gestellt, einen proaktiven Datenschutz auf allen Ebenen unserer Organisation einzufordern und die generierte Datenschutzdokumentation in die Ablage zu legen. Denn mit der Dokumentation alleine ist kein Datenschutz gegeben und die Chance für innovative Vereinskommunikation wäre vertan. Wir leben den Datenschutz und dokumentieren unsere personenbezogenen Verarbeitungstätigkeiten mit Hilfe agiler Methoden, DSGVO-konform. Datenschutz ist nichts Fragwürdiges oder etwa ein Bürokratiemonster, wie weitläufig an Stammtischen abfällig diskutiert. Datenschutz ist gesetzt, wie auf ´Grün warten´ an der Ampel, wie ´Sicherheitsschuhe´ auf der Baustelle, wie ´TÜV´ beim Auto oder wie ´Vorsorge´ beim Doktor und ist auch Teil unseres zivilen Lebens. Beim ´Datenschutz´ geht es um uns Bürger und den Schutz unserer persönlichen Daten, vor allem, wenn diese ohne Kenntnis oder ohne Einwilligung veröffentlicht oder weitergeleitet werden,  wenn keine/r weiß, wer sie weiterverarbeitet und auswertet und erst recht, wenn keine/r weiß, wie man seine Datenhoheit und seine Selbstbestimmung wahren kann. Insofern hat die Europäische Union jedem Bürger der Union eine Steilvorlage geliefert, den Datenschutz auch persönlich einzufordern. Verantwortliche Vorstände tragen diesem Umstand Rechnung indem sie allenfalls ihrer #Dokumentationspflicht, ihrer #Informationspflicht, ihrer #Rechenschaftspflicht und ihrer #Auskunftspflicht nachkommen, um eher ersatzweise #Datenschutzkonformität gemäß #DSGVO nachzuweisen. Ausgeführt wird er Datenschutz nicht wirklich. Qualitätswesen, Arbeitssicherheit, Gesundheitsvorsorge, Umweltbewusstsein,  haben bereits ihren Stellenwert in der Gesellschaft bekommen. Persönlicher Datenschutz hingegen und Selbstbestimmung, übrigens auch im Kontext der Vorsorgedokumenten wie Betreuungsverfügung, Patientenverfügung und Vollmachten, werden eklatant vernachlässigt. Die großen Player in der Wirtschaft haben reagiert und haben notgedrungen kapiert und auch schon Lehrgeld bezahlt, während die organisierte Zivilgesellschaft ihre personenbezogenen Datenverarbeitung größten Teils ungeschützt verrichtet. Vereinsvorstände, welche bislang den Datenschutz verneint haben, unterschätzen diese Bedrohungslage, nicht etwa wegen der drastischen Pönalen - da sollten Vereine ausreichend versichert sein - sondern wegen ihrer Verantwortungslosigkeit gegenüber ihren Mitgliedern. Gemeint ist hiermit, dass die Selbstbestimmung der Mitglieder leichtfertig untergraben wird. Der bdvv hat hier seine Hausaufgaben gemacht und trägt nicht nur der viel zitierten Dokumentations- und Informations- und Rechenschaftspflicht  Rechnung, sondern kommuniziert jede einzelne DSGVO-relevante Verarbeitungstätigkeit und die damit verbundenen Geschäftsprozesse, Kategorien und Zuständigkeiten unmittelbar mit den berechtigten Mitwirkenden bzw. Ausführenden und protokolliert diese zum Nachweis der Datenschutzkonformität. Via agilem Management erreichen wir organisationsweit jedes am Datenschutz mitwirkendes Mitglied. Insofern wir mit dieser Kommunikationsmethode gleichermaßen die Mitgliederbindung und somit die Reichweite des Datenschutzes ausbauen,  statt lediglich die Datenschutzdokumentation mit Unbehagen in die Schublade zu legen. Insofern empfehlen wir unseren Verbandsmitglieder, den Mehrwert des Datenschutzes in der Vereinskommunikation zu erkennen. Der bdvv stellt sein Datenschutzmanagement auch allen Mitgliedern zur eigenen Anwendung zur Verfügung. Es wird lediglich ein individuell vereinbarter Beitrag für Nutzung- und Support berechnet. Dieser Support enthält eine kontinuierliche  Datenschutzberatung und das damit verbundene Datenschutzmanagement, bestehend aus Handlungsanweisungen für die Nutzung der Applikation sowie für die eigene Mitwirkung am eigenen Datenschutz. Dass sich das lohnt, erkennt man spätesten an einer messbar effizienteren Vereinskommunikation und am intensiveren Zusammenwirken untereinander, nicht nur wegen Datenschutz, sondern auch wegen weiterer Initiativen wie Veranstaltungs- oder Turniermanagement, wegen Reise- und Sportmanagement oder wegen Bildungs- und Kulturmanagement, was Vereine eben so machen. Agile Vereins- oder Verbandskommunikation in Echtzeit ist das Zauberwort. Und wir nennen das verein4punkt0. Wie das funktioniert? Grundsätzlich reicht ein Anruf oder eine Mitteilung und nach wenigen Minuten ist, verbunden mit ein paar persönlichen Angaben, Ihr Datenschutz DSGVO-konform aufgestellt. Mit weiteren Einstellungen und Handlungsanweisungen stellen wir dann gemeinsam nachhaltige Datenschutzkonformität auf initiative Weise (proaktiv) her.  Eine bdvv-Mitgliedschaft vorausgesetzt. Übrigens, was für Vereine möglich ist, gilt auch für Unternehmen. #zerodatabreachculture, #verein4punkt0

  • Finanzierung

    Das ehrgeizige Datenschutzvorhaben wird vorerst durch den bdvv finanziert und durch ehrenamtliche Mitwirkung vorangetrieben. Durch unseren Einsatz erbringen wir zunächst Durchführung gezielter Umfragen und Kampagnen zur Teilnehmerakquisition- und sondierung aktiv mitwirkender Teilnehmer aus Vereinen und Verbänden * Setupkosten für Datenschutzmanagementsystem (DSMS) Entwicklung der DSMS-Applikationen und datenschutzrelevanter Inhalte. praktische Einführung und Anwendung der entwickelten Applikationen bei den mitwirkenden Teilnehmern Support (Hotline) Lizenzierungen, Cloudservices, Hosting, etc, Projektadministration Rechtsberatung* * * Bei Verbänden ist die Reichweite des Projektes um das Vielfache größer ** Rechtsberatung nur bei bdvv-Mitgliedern

  • Datenschutzkonformes Vereinsmanagement

    Es gilt, den Datenschutz in Vereinen und Verbänden vorbildlich und konsequent zu kommunizieren und wirksam umzusetzen, nämlich direkt am Ort einer mutmaßlichen Datenschutzverletzung. Damit ist z. B. der jeweilige Arbeitsplatz gemeint, egal ob stationär oder mobil. Dazu müsste jeder einzelne Verein unverhältnismäßig viel Aufwand erbringen. Es wären Gesetze zu lesen und zu verstehen, Compliances zu verfassen, technische und organisatorische Maßnahmen zu treffen, Datenschutzkonzepte und -dokumentationen anzufertigen, ganz zu schweigen von Löschfristen- und Vorfallmanagement, Datenschutzerklärungen, Auftragsdatenverarbeitung, Auskunfts- und Informationspflichten, Schulungen, etc.. Ziel ist, alle verantwortlichen Mitwirkenden einer Organisation methodisch an effiziente Applikationen so heranzuführen, dass obligatorische Datenschutzmaßgaben bereits während der Verarbeitungen personenbezogener Daten zu jeder Zeit gegenwärtig sind und entsprechende Datenschutzkonformität `live´ in Echtzeit nachhaltig nachgewiesen werden kann.

  • Dunkelziffer

    Allein in Deutschland gibt es über 600.000 eingetragene Vereine. Die Dunkelziffer der nicht eingetragenen Vereine wird mit bis zu zwei Mio. geschätzt. Mit begründeter Berechtigung ist hier anzunehmen, dass der unbequeme Datenschutz beim Vereinsmanagement so ziemlich an letzter Stelle steht. ​ Der Datenschutz sollte eine zentrale Bedeutung bei der Vereinsarbeit haben, verbunden mit gebührender Achtsamkeit anderen gegenüber. ​ Laut Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) sind zur wirksamen Umsetzung des Datenschutzes Paragraphen, Erwägungen, Richtlinien zu beachten sowie Konzepte und Maßnahmen zu entwickeln und auch umzusetzen. Mit einer obligatorischen Datenschutzdokumentation per Datenschutzgenerator und einer jährlichen Überprüfung ist ein proaktives Datenschutz-management allenfalls nur teilweise zu bewältigen und nachzuweisen. ​ Der Datenschutz muss unmittelbar am Ort eines mutmaßlichen Verstoßes wirken und nicht als Datenschutzdokumentation in der Schublade landen. ​ Mit effizienten Methoden und innovativen Applikationen könnten alle Teilnehmer und Mitwirkenden jeder Organisation bereits während der Verarbeitung personenbezogener Daten datenschutzkonform handeln und als Nebeneffekt die Effizienz ihrer Arbeit maßgeblich steigern, um auch der mit dem Datenschutz gebotenen Achtsamkeit gegenüber anderen nachzukommen. Jede Datenverarbeitung, -speicherung und -löschung sowie jede datenschutzrelevante Korrespondenz könnte datenschutzkonform protokolliert werden, insofern gleichermaßen die gesetzlich geforderte Datenschutzkonformität nachhaltig nachgewiesen werden kann und etwaige Bedrohungslagen proaktiv vermieden werden. ​

  • Datenschutzpräsenz in Echtzeit

    Einen interessanten Artikel finden Sie unter https://www.dsgvoflat.de/post/datenschutz-in-echtzeit. Hier wird aufgezeigt, wie der #Datenschutz am Arbeitsplatz und unterwegs  rund um die Uhr präsent ist. Datenschutz ist gewissermaßen am PC oder Smartphone gegenwärtig. Man braucht nur hinzuschauen, vorausgesetzt man reagiert auf entsprechende Push-Nachrichten. Datenschutzrelevante Informationen können  empfangen oder abgerufen und kommentiert werden. Mit dieser agilen Methode werden #Datenschutzkonformität und #Rechenschaftspflicht durch die Einhaltung der Datenschutzmaßgaben quasi  in Echtzeit nachgewiesen. #zerodatabreachculture

  • Verein4punkt0

    Was hat Datenschutz mit Vereinskommunikation zu tun. Wir haben uns die Aufgabe gestellt, einen pro-aktiven #Datenschutz auf allen Ebenen unserer Organisation einzufordern und die generierte Datenschutzdokumentation in die Ablage zu legen. Denn mit der Dokumentation alleine ist kein Datenschutz gegeben und die Chance für innovative Vereinskommunikation wäre vertan. Wir leben den Datenschutz und dokumentieren unsere personenbezogenen Verarbeitungstätigkeiten mit Hilfe agiler Methoden, #DSGVO-konform. Datenschutz ist nichts Fragwürdiges oder etwa ein Bürokratiemonster, wie weitläufig an Stammtischen abfällig diskutiert. Datenschutz ist gesetzt, wie auf ´Grün warten´ an der Ampel, wie ´Sicherheitsschuhe´ auf der Baustelle, wie ´TÜV´ beim Auto oder wie ´Vorsorge´ beim Doktor und ist auch Teil unseres zivilen Lebens. Beim ´Datenschutz´ geht es um uns Bürger und den Schutz unserer persönlichen Daten, vor allem, wenn diese ohne Kenntnis oder ohne Einwilligung veröffentlicht oder weitergeleitet werden,  wenn keine/r weiß, wer sie weiterverarbeitet und auswertet und erst recht, wenn keine/r weiß, wie man seine Datenhoheit und seine Selbstbestimmung wahren kann. Insofern hat die Europäische Union jedem Bürger der Union eine Steilvorlage geliefert, den Datenschutz auch persönlich einzufordern. Verantwortliche Vorstände tragen diesem Umstand Rechnung indem sie allenfalls ihrer #Dokumentationspflicht, ihrer #Informationspflicht, ihrer #Rechenschaftspflicht und ihrer #Auskunftspflicht nachkommen, um eher ersatzweise #Datenschutzkonformität gemäß #DSGVO nachzuweisen. Ausgeführt wird er Datenschutz nicht wirklich. Qualitätswesen, Arbeitssicherheit, Gesundheitsvorsorge, Umweltbewusstsein,  haben bereits ihren Stellenwert in der Gesellschaft bekommen. Persönlicher Datenschutz hingegen und Selbstbestimmung, übrigens auch im Kontext der Vorsorgedokumenten wie Betreuungsverfügung, Patientenverfügung und Vollmachten, werden eklatant vernachlässigt. Die großen Player in der Wirtschaft haben reagiert und haben notgedrungen kapiert und auch schon Lehrgeld bezahlt, während die organisierte Zivilgesellschaft ihre personenbezogenen Datenverarbeitung größten Teils ungeschützt verrichtet. Vereinsvorstände, welche bislang den Datenschutz verneint haben, unterschätzen diese Bedrohungslage, nicht etwa wegen der drastischen Pönalen - da sollten Vereine ausreichend versichert sein - sondern wegen ihrer Verantwortungslosigkeit gegenüber ihren Mitgliedern. Gemeint ist hiermit, dass die Selbstbestimmung der Mitglieder leichtfertig untergraben wird. Der bdvv hat hier seine Hausaufgaben gemacht und trägt nicht nur der viel zitierten Dokumentations- und Informations- und Rechenschaftspflicht  Rechnung, sondern kommuniziert jede einzelne DSGVO-relevante Verarbeitungstätigkeit und die damit verbundenen Geschäftsprozesse, Kategorien und Zuständigkeiten unmittelbar mit den berechtigten Mitwirkenden bzw. Ausführenden und protokolliert diese zum Nachweis der Datenschutzkonformität. Via agilem Management erreichen wir organisationsweit jedes am Datenschutz mitwirkendes Mitglied. Insofern wir mit dieser Kommunikationsmethode gleichermaßen die Mitgliederbindung und somit die Reichweite des Datenschutzes ausbauen,  statt lediglich die Datenschutzdokumentation mit Unbehagen in die Schublade zu legen. Insofern empfehlen wir unseren Verbandsmitglieder, den Mehrwert des Datenschutzes in der Vereinskommunikation zu erkennen. Privacy as a Service (PaaS) Der bdvv stellt sein Datenschutzmanagement (#PaaS), individuelle Beratungsleistung ausgenommen, auch allen bdvv-Mitgliedern unentgeltlich zur Verfügung. Dieser Support enthält eine kontinuierliche  Datenschutzberatung und das damit verbundene #Datenschutzmanagement by System (#DSMS), bestehend aus Handlungsanweisungen für die Nutzung der Applikation sowie für die eigene Mitwirkung am eigenen Datenschutz. Dass sich das lohnt, erkennt man spätesten an einer messbar effizienteren Vereinskommunikation  und am intensiveren Zusammenwirken untereinander, nicht nur wegen Datenschutz, sondern auch wegen weiterer Initiativen wie Veranstaltungs- oder Turniermanagement, wegen Reise- und Sportmanagement oder wegen Bildungs- und Kulturmanagement, was Vereine eben so machen. Agile Vereins- oder Verbandskommunikation in Echtzeit ist das Zauberwort. Und wir nennen das #verein4punkt0. Wie das funktioniert? Grundsätzlich reicht ein Anruf oder eine Mitteilung und nach wenigen Minuten ist, verbunden mit ein paar persönlichen Angaben, Ihr Datenschutz DSGVO-konform aufgestellt. Mit weiteren Einstellungen und Handlungsanweisungen stellen wir dann gemeinsam nachhaltige Datenschutzkonformität auf initiative Weise (proaktiv) her.  Eine bdvv-MItgliedschaft vorausgesetzt. Übrigens, was für Vereine möglich ist, gilt auch für Unternehmen. #zerodatabreachculture, #verein4punkt0 #PrivacyasaService #PaaS

  • Gefahren bei Vereinsreisen werden völlig unterschätzt

    René Hissler vom bundesverband deutscher vereine und verbände warnt Klubs davor, Ausflüge und Reisen auf eigene Faust anzubieten. #Vereinsreisen sind stark im Kommen. Laut dem bdvv | bundesverband deutscher vereine & verbände e.V. werden jährlich mehr als eine Million Reisen von Vereinen angeboten und durchgeführt.Inden meisten Fällen aber verstoßen Vereine dabei gegen die geltende Gewerbeordnung. Und: Planen Vereine ihre Reisen auf eigene Faust, übernehmen sie die Haftung und setzen sich so ungewollt vielen Risiken aus. Timo Sczuplinski sprach mit BDDV-Vorstandsmitglied René Hissler über die Probleme bei Vereinsreisen und Ideen, wie diese vermieden werden können. Lesen das ganze Interview im Weser Kurier

  • bdvv unterstützt Forschungsprojekt zur Katastrophenhilfe

    Keine technische Entwicklung kann Naturgewalten aufhalten. Deshalb ist es wichtig, dass im #Notfall die Hilfe zur richtigen Zeit an der richtigen Stelle ankommt. Wie Behörden, Unternehmen und die Bevölkerung in solchen Fällen optimal zusammenarbeiten können, wollen Wissenschaftler der Universität Siegen herausfinden. Dazu hat das Team um Prof. Volkmar Pipek Institutionen aus der Zivilgesellschaft eingeladen, sich mit ihrem Know-how einzubringen. Neben dem bundesverband deutscher vereine & verbände e.v. nehmen u. a. das Siegener Institut für Medienforschung, das Institut für Arbeits­wissenschaft und Technologiemanagement der Universität Stuttgart sowie der Arbeiter-Samariter Bund, das THW und die Bundes­arbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen an diesem Projekt teil. „Unterstützung der Kooperation mit freiwilligen Helfern in komplexen Einsatzlagen (KOKOS)“ heißt das Projekt, das mit 1,7 Millionen Euro durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird. Es sollen Methoden, technische Konzepte und IT-Werk­zeuge entwickelt werden, um die Öffentlichkeit − also Bevölkerung, Vereine, Verbände und Unternehmen − als aktive Partner in das #Krisenmanagement mit einzubeziehen. Interessierte Organisationen und Einzelpersonen können jederzeit mitwirken. Weitere Informationen zu dem Projekt KOKOS finden Sie auf der Website der Universität Siegen. Der bdvv unterstützt Vereine bei der Vereinsarbeit in rechtlichen, orga­nisatorischen und steuerlichen Fragen. Außerdem stellt er Formulare und Verträge zur Verfügung und berät bei der Suche nach Sponsoren. Darüber hinaus bietet er Weiterbildungen für die Vereinsarbeit und ver­tritt die Interessen der Vereine gegenüber Behörden und Politikern. Anders als die meisten anderen Verbände als „Dachorganisationen“ ist der bdvv nicht fach­spezifisch ausgerichtet. Deshalb kann er seine Mit­glieder auch bei zweck­übergreifenden Themen wie Marketing, Versicherung, Steuern, Recht, Fundraising, Mittel­verwaltung, Benefiz-Events und Sponso­ring unterstützen.