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Dienstleistungen (1)

  • Datenschutz | pro bono

    Der bdvv bietet hier die lizenzkostenlose Nutzung eines innovativen DatenSchutzManagementSystems (DSMS) an und präsentiert alle Features und Bedienelemente für ein DSGVO-konformes Datenschutzmanagement in Ihrem Verein.

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Blogbeiträge (67)

  • Datenschutz ehrenamtlich

    #Datenschutz-Setup für Vereine und Verbände, pro bono. Cyberattacken machen auch nicht vor Vereinen und Verbänden halt. Der materielle Schäden mag sich in Grenzen halten. Bei Verlust personenbezogener Daten kann das empfindliche Pönalen nach sich ziehen. Es genügt ein Zeichen und der #bdvv richtet Ihnen ein #Datenschutzmanagement, verbunden mit einem innovativem, zertifizierten, mandantenfähigem und lizenzkostenlosem #Datenschutzmanagementsystem (DSMS), einer Online-#Datenschutzschulung inkl. Zertifikat für Mitarbeiter und Mitglieder, verbunden mit einem Hinweisgeberschutzsystem (Whistleblowing) sowie einem sicheren Videokonferenzsystem, ein. Für den Fall einer Beratung wären Zusammenarbeit und Mitwirkung individuell abzustimmen. Die Bedrohungslage verschärft sich, insbesondere, wenn die Verarbeitungen und Auftragsverarbeiter nicht benannt sind, die AV-Verträge nicht abgeschlossen sind, die technischen und organisatorischen Maßnahmen und die Systemlandschaft mit verteilten Standorten (z. B. Homeoffice) und unterschiedliche Applikationen nicht DSGVO-konform sind. Noch vieles mehr gilt es zu beachten, insofern ein externer Datenschutzschutzexperte oder -beauftragter unentbehrlich ist.

  • Vereinssoftware | flexibel und variantenreich

    Große Vereine und Verbände erwarten von Ihrer eingesetzten Vereinssoftware Flexibilität und Variantenreichtum. Dies erfordert eine ausgewogenes Maß an Komplexität und Support. Nicht zuletzt es an nichts fehlen soll, was die heutigen Anforderungen an ein ausgereiftes Vereinsprogramm ausmacht. Die Vielfalt der zivilrechtlichen Organisationen mit Vereinen, Verbänden, Stiftungen und ihre unterschiedlichen Zwecke und Ausprägungen und vor allem ihre individuellen administrativen Anforderungen in einem Programm abzubilden, ist insbesondere bei VereinOnline.org gelungen. Insofern leitet der bdvv diese Empfehlung an seine Mitglieder weiter, verbunden mit dem Hinweis, dass auch ein innovatives Datenschutzmanagementsystem sowie ein Hinweisgeberschutzsystem (Whistleblowing) seitens des bdvv zur lizenzkostenlosen Nutzung beigestellt wird.

  • Whistleblowing | bdvv-Hinweisgeberschutz

    Der bundesverband deutscher vereine & verbände e. V. (bdvv) schließt sich als juristische Person des öffentlichen Sektors den Maßgaben, ein Hinweisgeberschutzsystem gemäß Richtlinie (EU) 2019/1937 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 23. Oktober 2019 anzubieten, an. Rechtswidrige Aktivitäten, unkorrekte Geschäftspraktiken und Rechtsmissbrauch stehen im Fokus des Hinweisgeberschutzes. Korruption, Diebstahl, Betrug, Geldwäsche, Datenschutzverletzungen, Cybercrime, usw. schaden Organisationen gleichermaßen des privaten und öffentlichen Sektors mehr, als ein Hinweisgeber-System zur Aufdeckung von Fehlverhalten oder Fahrlässigkeit beitragen kann. Hierzu stellt der bdvv auch seinen ordentlichen Mitgliedern (Vereinen und Verbänden) sowie offentlichen Stellen (Behörden und Schulen) zum Schutz von Hinweisgebern (Whistleblowern) mit seinem mandantenfähigen und lizenzkostenlosen Hinweisgeberschutzsystem einen anonymen Meldekanal auch als Whitelabelversion mit eigener Subdomain unentgeltlich zur internen oder externen Nutzung durch unparteiische Personen Ihrer Wahl zur Verfügung | Pro bono. Hinweisgeberschutzsystem anonym kennenlernen und testen. Was Sie als unparteiische Person, als Vorstand, Arbeitgeber oder Verantwortlicher einer Organisation sowie als Ombudsstelle oder auch als Hinweisgeber in einem Hinweisgeberschutzsystem erwartet, demonstrieren wir live. Schlüpfen Sie anonym in die Rolle eines Hinweisgebers, sei es als Verantwortlicher eines Meldekanals, als Ombudsstelle oder als Hinweisgeber bzw. Betroffener selbst, und finden Sie Vertrauen in die Technologie und versichern Sie sich, dass anonyme Kommunikation verbunden mit IT-Sicherheit und Datenschutz funktioniert. Verstoß melden, testweise oder konkret Sie haben ein Ereignis beobachtet, das Sie melden möchten? Hier haben Sie die Möglichkeit, Ihren Hinweis vertraulich und anonym zu übermitteln. Sie können alle Verstöße oder Hinweise melden, die von Mitarbeitern Ihres Vereins oder Verbandes im Zusammenhang mit ihrer Tätigkeit begangen wurden. Verstöße können alle Gesetzesverletzungen oder Verletzungen interner Vorschriften sein. Verpflichten Sie sich, Hinweisgeber zu schützen. Dulden Sie keinen Druck auf Hinweisgeber oder deren Diskriminierung. Im Gegenzug gilt für die betroffene Person die Unschuldsvermutung, solange sie nicht wegen eines Verstoßes verurteilt worden ist. HINWEISE ABGEBEN gerne konkret oder zu Testzwecken.

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Seiten (65)

  • DSGVO | Datenschutz im Verein :: bdvv | Berlin

    Datenschutz im Verein Datenschutzmanagement mit System | lizenzkostenlos DSGVO gilt auch für Vereine & Verbände. ​ Rund zwei Mio. Vereine, darunter auch über 600.000 eingeschriebene Vereine, verfügen über kein Datenschutzmanagement und haben keine DSGVO-konforme Datenschutzdokumentation verfasst, so eine Schätzung des bdvv. Gemeint sind gleichermaßen rechtsfähige, aber auch nicht rechtsfähige bzw. nicht eingetragenen Vereine, welche nicht um die Datenschutzverpflichtungen herum kommen. Viele empfinden Datenschutz als lästige Verpflichtung. Und nunmehr ist der Datenschutz auch noch durch die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) gesetzlich neu geregelt worden und birgt so seine Ungewissheiten. Wir betonen hier ausdrücklich, dass wir uns an der vermeintlich drohenden Abmahnhysterie, welche verbunden mit drastischen Strafzahlungen Ängste schürt, nicht beteiligen. Stattdessen bietet der bdvv zusätzlich zur Mitgliedschaft seinen ordentlichen Mitgliedern eine Datenschutzberatung inkl. kostenlose Nutzung einer Datenschutz-App🔗 an. Versäumen Sie nicht, uns auch nach Impressum, Datenschutzerklärung und Datenschutzfolgeabschätzung (DSFA ) zu fragen. ​ ​ Datenschutz | Compliance für den Verein Datenschutz ist ein unentbehrliches Compliance-, Führungs-, Lenkungs- und Marketinginstrument, auch insofern als Datenschutz über den Daten und der Digitalisierung steht. Die Einsicht, dies zu erkennen und zu nutzen, hilft in letzter Konsequenz auch, zu entscheiden und in Datenschutz zu investieren. Datenschutz signalisiert Verantwortung und Zuverlässigkeit gleichermaßen gegenüber Mitarbeitern, Kunden, Lieferanten, Mitgliedern jeglicher Organisationen und der Öffentlichkeit. Aus diesem Blickwinkel spielen auch die Kosten einen andere Rolle, nämlich nicht als notwendiges Übel, sondern als sinnvollste Investition. ​ ​ Joost Schloemer 26. Jan. 2020 Privacy as a Service (PaaS) 25 Beitrag nicht mit „Gefällt mir“ markiert Joost Schloemer 9. Sept. 2019 Verein4punkt0 39 Beitrag nicht mit „Gefällt mir“ markiert

  • Pro bono | Datenschutz mit System :: bdvv | Berlin

    Datenschutz mit System ​ ​ ​ Privacy as a Service | Pro bono Es gibt immer einen Anlass, sich auf den Datenschutz zu besinnen. Denn die Bandbreite zwischen Supergau und heiler Welt ist groß. Im Falle eines Datenschutzverstoßes ist eine Selbstanzeige bei der entsprechenden Behörde obligatorisch. Wenn sich ein Notfall ankündigt, ist es schon fast zu spät, zu intervenieren. Insofern ist es dringend angeraten, aktiv zu werden. Die Bedrohungslage eines Datenschutzverstoßes ist immer gegeben und ließe sich vermeiden, wenn man über ein Datenschutzmanagement und einen versierten Support verfügt und sich an die Maßgaben der DSGVO hält. Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht und sind gerüstet im Sinne unserer Mitglieder, unserer Kunden sowie unserer Lieferanten oder Dienstleister. Bei Interesse nehmen wir unsere Mitgliedsvereine und Fördermitglieder auch gerne mit ins Boot. Das eingesetzte Datenschutzmanagementsystem (DSMS ) wird auf die Erfordernisse unserer Mitgliedsvereine sowie -verbände und deren Vereine und Mitglieder ausgerichtet. Somit können Vereine gegenüber Mitgliedern, Auftraggebern und Auftragnehmern sowie Behörden, Betroffenen und Auskunftssuchenden DSGVO-konformen Datenschutz nachweisen und den Dokumentations- und Auskunftspflichten nachkommen. ​ Unsere Datenschutzmanagementberatung enthält keine Rechtsberatung. ​ Datenschutzmanagement in Verbindung mit Rechtsberatung erfordert eine ordentliche bdvv-Mitgliedschaft. ​ Wie es weiter geht Pro bono. Als Interessent:in, als Fördermitglied oder als ordentliches Mitglied des bdvv erhalten Sie ein Login per E-Mail, verbunden mit einer Aufforderung, Ihren Nutzungszugang für Ihr Datenschutzmanagement-System (DSMS) per Passwortvergabe abzuschließen, Ihre Organisationsdaten einzugeben sowie im Rahmen der Auftragsverarbeitung einen AV-Vertrag zu bestätigen. Die Regelungen eines AV-Vertrages gelten gegenüber ggf. nachfolgenden Hauptverträgen mit Auftraggebern vorrangig. Soweit wäre die erste Lektion bereits abgeschossen. Dann ist im Zuge des eigentlichen Datenschutzmanagements Ihre Mitwirkung gefragt, nicht ohne zuvor unsere Zusammenarbeit miteinander abzustimmen. ​ Je nach Grad der Eile sowie nach DSMS-Nutzungs-, -Schulungs- und -Supportbedarf werden Ihnen unsere Datenschutzexperten möglichst zeitnah bei der Einrichtung auf Wunsch gerne helfen. Hierzu genügt ein Anruf bei unserer HOTLINE . ​ Pro Rata ​ Je nach Grad der Intensität unseres Supports lassen wir Ihnen gerne ein Angebot eines externen Datenschutzexperten zukommen, bestehend aus einem Honorar für ein einmaliges SETUP sowie für eine Fortsetzung unseres Supports mit täglichen, wöchentlichen oder monatlichen Sitzungen, je nach Vereinbarung, HOTLINE inklusive. So sind Sie und Ihr Verein vom ersten Tag an handlungsfähig für den Fall der Fälle und können weiterhin Ihren Job machen. Und wir unseren. Nicht ohne Ihre Mitwirkung Der bdvv unterstützt seine Mitglieder beim Datenschutz, insbesondere bei der Datenschutzumsetzung. Dazu stellt der bdvv seinen ordentlichen Mitgliedern auf Nachfrage ein Datenschutzmanagementsystem (DSMS) inkl. Hinweisgeberschutzsystem zur Verfügung. Pro bono. ​ Wer sich ein Login zu einem DSMS hat einrichten lassen, kann sich innerhalb der Applikation gerne umsehen und seine Profil- und Vereinsdaten eintragen. ​ Spätestens nach einer ersten Orientierung innerhalb der DSMS Applikation kommen Fragen auf, etwa zur Navigation, zur Bedeutung der einzelnen Menüpunkte letztendlich zum Bearbeiten der relevanten Inhalte und zu dem Zusammenspiel der einzelnen DSGVO-Merkmale und -Maßgaben. ​ Wir helfen unseren angeschlossenen Vereinen und Verbänden und deren Vereinen und Mitgliedern, diese Verunsicherung zu überwinden und sich schrittweise vorzuarbeiten, entsprechend dem vorgegebenen Raster und den sich aus Ihren eingegeben Inhalten ggf. sich weiter ergebenden Aufgaben. ​ So erreichen Sie von Anfang an eine immer graduell zunehmende Datenschutzkonformität und können jederzeit über Ihren Status berichten und diesen unter allen Beteiligten und Mitwirkenden teilen. ​ Scheuen Sie nicht unseren Support in Anspruch zu nehmen, nicht ohne zu vor eine Mitgliedschaft des bdvv zu erwägen. Ordentlichen bdvv-Mitgliedern steht ein DSMS-Zugang zu, sofern er sich auf dieser Webseite erfolgreich angemeldet hat oder auf eigene Initiative hin einen DSMS-Zugang erbeten hat. Unsere Kontaktdaten entnehmen Sie bitte weiter unten. ​ ​

  • VereinsGründung :: bdvv | Berlin | Rechtsform, Kosten, Satzung, Eintragung

    Verein gründen Gesetzliche Regelungen Warum einen Verein gründen Welche anderen Rechtsformen kommen in Frage Was kostet die Gründung einen e. V. Der wirtschaftliche Verein Der nicht eingetragene Verein Ablauf der Gründung Eintragung des Vereins Was ist Förderverein? Die Satzung Der Vereinsname Der Vorstand Die Mitgliederversammlung Weitere Vereinsorgane Gemeinnützigkeit Vereine und Steuern Buchhaltung ​Spenden Mitarbeiter im Verein Blaue persönliche Gegenstände Blaue persönliche Gegenstände 1/1 Verein gründen Der eingetragene Verein (e.V.) zählt in Deutschland zu den häufigsten Gesellschaftsformen. Rund 620.000 eingetragene Vereine gibt es hierzulande. Fast ausnahmslos handelt es sich dabei um sogenannte Idealvereine, welche keine wirtschaftlichen Zwecke verfolgen. ​ Gesetzliche Regelungen Die gesetzlichen Bestimmungen zum Verein finden sich im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) §§ 21 bis 79, also im Zivilrecht. ​ Das oft als „Vereinsgesetz“ bezeichnete „Gesetz zur Regelung des öffentlichen Vereinsrechts“ (VereinG) ist Öffentliches Recht und regelt die Vereinigungsfreiheit und das Verbot von Vereinigungen. ​ ​ Warum einen e.V. gründen? Der eingetragene Verein (e.V.) zählt in Deutschland zu den häufigsten Gesellschaftsformen. Rund 620.000 eingetragene Vereine gibt es hierzulande. Fast ausnahmslos handelt es sich dabei um sogenannte Idealvereine, die also keine wirtschaftlichen Zwecke verfolgen. Die Rechtsform des e.V. wird regelmäßig gewählt, wenn ​ sich eine größere Zahl von Personen zu einem nichtwirtschaftlichen Zweck zusammen schließt und Aufnahme und Ausscheiden von Mitgliedern unkompliziert von statten gehen sollen. Vorteile des e.V. sind: Der Vorstand ist vor den Risiken einer vertraglichen Haftung (also den typischen wirtschaftlichen Risiken) geschützt. Die Mitglieder haften nicht für den Verein. Der e.V. ist eine juristische Person; er kann im eigenen Namen klagen und verklagt werden und ins Grundbuch eingetragen werden Der e.V. kann als Körperschaft gemeinnützig sein. Auch einer GbR kann Gemeinnützigket zu erkannt werden. Er hat eine rechtlich klar definierte Form mit gesetzlichen Regelungen nach innen und außen. Der e.V. ist eine grundsätzlich demokratische Organisationform mit gleichen Rechten und Pflichten für alle Mitglieder („one man, one vote“) Die Gründungskosten sind relativ niedrig. Es wird kein Mindestkapital benötigt (wie z.B. bei einer GmbH). Nachteile des e.V. sind: Er kann in aller Regel keine wirtschaftlichen Zwecke (gewerbliche oder Erwerbszwecke) haben und darf sich nur nebenher und nachrangig wirtschaftlich betätigen. Die Gründung stellt bestimmte Anforderungen, wie Erstellung einer Satzung und Wahl des Vorstandes. Er benötigt zur Gründung mindestens 7 Mitglieder. ​ ​ Welche anderen Rechtsformen kommen in Frage? Das deutsche Recht kennt eine Reihe fest definierter Gesellschaftsformen (zu denen sich Personen für bestimmte Zwecke zusammenschließen). Dazu gehören z. B. die GbR, der Verein, die GmbH, die Genossenschaft und andere. Bei jeder Gründung eines Personenzusammenschlusses wird entweder bewusst eine Rechtsform gewählt oder sie entsteht automatisch (z. B. die GbR). Weitere gesetzlich nicht festgeschriebene Zusammenschlüsse kennt das deutsche Recht nicht: Eine Arbeitsgemeinschaft oder Interessengemeinschaft ist gesetzlich nicht definiert. Meist handelt es sich um eine GbR. Oft wird die Bezeichnung für zeitlich begrenzte Kooperationen von Wirtschaftsunternehmen (z. B. der Baubranche) benutzt. Ein „Club “ ist ebenfalls keine gesetzlich bestimmte Rechtsform (er könnte ein Verein oder auch eine GbR sein). Das gleiche gilt für einen „Freundeskreis “. Oft nennen sich Fördervereine so. Ein Verband ist ebenfalls keine gesetzlich festgelegte Rechtsform. Meist handelt es sich um einen Verein, der andere Organisationen (Vereine, Unternehmen) als Mitglieder hat. Ein Sonderfall ist der Dachverband . Er ist ein Zusammenschluss von Mitglieds¬organisationen mit einem bestimmten Betätigungsfeld (z.B. Sport), der sich auf Leistungen für seine Mitglieder konzentriert. Ein Förderverein , ist ein Verein mit einer gemeinnützigkeitsrechtlichen Besonderheit (siehe unten), im Übrigen ist er ein ganz „gewöhnlicher“ Verein. Da ein e.V. nicht vorwiegend wirtschaftlich tätig darf, kommt er für erwerbswirtschaftliche Zwecke (Existenzgründung) in der Regel nicht in Frage. Die einfachste Alternative ist eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR oder BGB-Gesellschaft). Der Nachteil der GbR liegt aber in der persönlichen Haftung der Mitglieder. Soll die Organisation gemeinnützig sein, kommen Personengesellschaften wie die GbR nicht in Frage. Denkbar wäre dann aber auch ein nicht eingetragener Verein oder eine GmbH . Weil ein e.V. nicht vorwiegend wirtschaftlich tätig sein darf, aber für manche Projekte die Gemeinnützigkeit und auch große Mitgliederzahlen gewünscht sind, entstehen nicht selten Doppelstrukturen . Neben dem Verein gibt es dann eine wirtschaftliche Organisation (z.B. GbR oder GmbH), die dem Einkommenserwerb der Initiatoren dient. Der Verein sorgt für Publizität, große Mitgliederzahlen und eventuell ist er Träger der Gemeinwohlzwecke. Ein Beispiel dafür ist eine Kultureinrichtungen, deren Gastronomie privat bewirtschaftet wird. ​ ​ Was kostet die Gründung eines e. V.? Die Kosten für die Vereinsgründung setzen sich zusammen aus der Notargebühr für die Beglaubigung der Anmeldung (11,60 € zuzüglich Schreib- und Zustellgebühren) der Registergebühr für eine Eintragung beim zuständigen Amtsgericht (52 € bei normalen Vereinsgründungen mit 3.000 € Gegenstandswert) die Bekanntmachung der Eintragung (10 bis 30 €) Zusammen sind das ca. 75 bis 120 €. Weitere Kosten fallen nicht an, es sei den, man beauftragt einen Experten mit der Erstellung der Satzung usf. In manchen Bundesländern erlassen die Registergerichte gemeinnützigen Vereinen die Eintragungsgebühr (beim Amtsgericht erfragen). ​ ​ Der wirtschaftliche Verein Die Kosten für die Vereinsgründung setzen sich zusammen aus der Notargebühr für die Beglaubigung der Anmeldung (11,60 € zuzüglich Schreib- und Zustellgebühren) der Registergebühr für eine Eintragung beim zuständigen Amtsgericht (52 € bei normalen Vereinsgründungen mit 3.000 € Gegenstandswert) die Bekanntmachung der Eintragung (10 bis 30 €) Zusammen sind das ca. 75 bis 120 €. Weitere Kosten fallen nicht an, es sei den, man beauftragt einen Experten mit der Erstellung der Satzung usf. In manchen Bundesländern erlassen die Registergerichte gemeinnützigen Vereinen die Eintragungsgebühr (beim Amtsgericht erfragen). ​ ​ Der nicht eingetragene Verein Der nicht eingetragene (nichtrechtsfähige) Verein kommt recht häufig vor. Von der GbR unterscheidet er sich vor allem dadurch, dass er Organe (Vorstand, Mitgliederversammlung) hat, er eine größere Mitgliederzahl (mindestens drei) umfasst, er trotz Mitgliederwechsel fortbesteht, er einen eigenen Namen führt. Wie der e.V. kann auch der nichtrechtsfähige Verein gemeinnützig sein (dann ist aber eine Satzung unabdingbar). Nachteile des nicht eingetragenen Vereins sind vor allem: Er kann zwar unter eigenen Namen verklagt werden, nach bisherigen Recht aber nicht klagen (keine aktive Parteifähigkeit). Die Mitglieder haften persönlich (was aber per Satzung eingeschränkt werden kann). Privat haftet aber immer, wer für den Verein Rechtsgeschäfte abschließt, also vor allem der Vorstand. Anders als der e.V. kennt der nichtrechtsfähige Verein nämlich keine Organhaftung. Vor allem wegen dieser Haftungsproblematik wird man – wenn möglich – den rechtsfähigen Verein vorziehen. Wenn aber keine wirtschaftlichen Haftungsrisiken bestehen oder wegen des beschränkten Wirkungskreises die Eintragung als zu aufwendig erscheint, kann der nicht eingetragene Verein durchaus eine angemessene Rechtsform sein. ​ ​ Ablauf der Gründung Für die Gründung eines e. V. sind mindestens sieben Mitglieder erforderlich. Ist der Verein eingetragen, darf die Mitgliederzahl nicht unter drei sinken. Als nächstes muss eine Satzung erstellt und mit den Gründungsmitgliedern diskutiert werden. Sie enthält die wichtigsten Regelungen für die Zusammenarbeit im Verein. Soll der Verein gemeinnützig werden, sollte die Satzung unbedingt vorab dem Finanzamt zur Prüfung vorlegt werden. Hat das Finanzamt nämlich Bedenken bei der Gewährung der Gemeinnützigkeit sind Satzungsänderungen und damit weiterer organisatorischer Aufwand nötig und zusätzliche Kosten (Notar, Vereinsregister) fällig. Zusätzlich können Vereinsordnungen (z.B. Finanzordnung, Beitragsordnung, Ehrenordnung) erstellt werden, die Detailregelungen umfassen. Dann wird eine Gründungsversammlung (mit mindestens 7 Mitgliedern) einberufen. Dort wird die Vereinsgründung und die Satzung (und eventuell weitere Vereinsordnungen) beschlossen und der Vorstand gewählt. Die Gründungssatzung muss von mindestens 7 Gründungsmitgliedern, nach Möglichkeit bei der Gründungsversammlung, unterschrieben werden. Ebenfalls erstellt werden muss ein Protokoll der Gründungsversammlung, das entsprechend den Satzungsregelungen unterschrieben sein muss. ​ ​ Eintragung des Vereins Die Anmeldung beim Vereinsregister (das beim örtlichen Amtsgericht angesiedelt ist – z.T. ist für mehrere Bezirke ein bestimmtes Amtsgericht zuständig) muss in den meisten Bundesländern durch einen Notar beglaubigt werden. Neben dem Anmeldeschreiben müssen beim Registergericht das Original der Gründungssatzung und das Gründungsprotokoll vorgelegt werden. Die notarielle Anmeldung erfolgt durch den Vorstand (d.h. durch die vertretungsberechtigten Mitglieder – sogenannter BGB-Vorstand). Bei der Erstanmeldung müssen alle BGB-Vorstandsmitglieder erscheinen. Nach der Registereintragung erhält der Verein einen Registerauszug, mit dem er die Eintragung nachweist. Der Registerauszug dienst als Nachweis des e.V.-Status. Er wird z.B. bei der Eröffnung eines Bankkontos und beim Finanzamt verlangt. ​ ​ Was ist ein Förderverein? Fördervereine stellen zivilrechtlich keine Sonderform des Vereins dar. Es handelt sich um „gewöhnliche“ (eingetragene oder nicht eingetragene) Vereine im Sinn des BGB. Für Satzung, Mitgliedschaft, Vorstand usf. gelten keine Sonderregelungen. Die Besonderheit von Fördervereinen (und anderen Förderkörperschaften) ist eine rein steuerliche: Sie stellen eine Ausnahme vom gemeinnützigkeitsrechtlichen Grundsatz der Unmittelbarkeit dar. Statt selbst im Sinne der Satzungszwecke tätig zu werden, beschaffen sie lediglich Mittel für andere gemeinnützige oder öffentlich-rechtliche Körperschaften. Ein Verein kann danach auch dann gemeinnützig sein, wenn er ausschließlich Mittel für andere Körperschaften beschafft. Das müssen entweder Körperschaften des privaten Rechts (Vereine, GmbH, Stiftungen...) sein, die selbst gemeinnützig (steuerbegünstigt) sind oder Körperschaften des öffentlichen Rechts (z. B. Kommunen, Amtskirchen), die die Mittel für steuerbegünstigte Zwecke einsetzen. Typische Fördervereine unterstützen andere Vereine, Kindergärten und Schulen (private und öffentliche), Universitäten oder Forschungseinrichtungen u.v.a.m. In welcher Form die Mittel weitergegeben werden, spielt keine Rolle. Es kann sich dabei um Geldzuwendungen, Sachmittel oder andere wirtschaftliche Vorteile wie z.B. die Gewährung von Darlehen handeln. ​ ​ Die Satzung Für die Erstellung der Satzung ist nicht unbedingt die Hilfe eines Rechtsanwaltes erforderlich. Die vielfach erhältlichen Mustersatzungen sind meist eine gute Orientierung. Auch die Satzung eines Vereins mit ähnlicher Tätigkeit ist eine Hilfe. Viele Vereine veröffentlichen ihre Satzung im Internet. Beim Vereinsregister erhalten Sie übrigens keine Einsicht in Satzungen eingetragener Vereine, wenn sie nicht einen wichtigen Grund angeben können. Zwingende Bestandteile der Satzung sind: Vereinsname Vereinssitz (nur den Ort, nicht die Straße angeben) Regelung zur Eintragung des Vereins Vereinszweck Aus- und Eintritt von Mitgliedern Mitgliedsbeiträge Beurkundung von Beschlüssen (Protokollierung) Bildung des Vorstandes Einberufung der Mitgliederversammlung (wann und wie) Fehlt einer dieser Satzungsbestandteile, lehnt das Registergericht die Eintragung ab. Anders als oft vermutet bietet das Vereinsrecht eine Vielzahl von Gestaltungsmöglichkeiten. Planen Sie organisatorische Regelungen, die von den gängigen Mustersatzungen deutlich abweichen, sollte sie sich fachkundigen Rat holen. Nicht alle Gestaltungsmöglichkeiten sind rechtlich zulässig, manches erweist sich in Praxis als untauglich. Beachten müssen Sie vor allem, dass eine Reihe von Bestimmungen nur durch die Satzung wirksam getroffen werden können. Beschlüsse von Vorstand oder Mitgliederversammlung reichen dann nicht aus. Das gilt z.B. für die Festlegung verschiedener Mitgliedergruppen (mit unterschiedlichen Rechten und Pflichten) wie z.B. Fördermitglieder, Ehrenmitglieder Sonderrechte für Mitglieder die kommissarische Berufung von Vorstandsmitgliedern (Selbstergänzung des Vorstandes Häufige Fehler bei der Satzungsgestaltung In den Satzungszwecken werden auch wirtschaftliche Betätigungen genannt. Das Registergericht lehnt dann die Eintragung ab. Die Satzung sieht zu viele Vorstandsposten vor, die bei künftigen Wahlen nicht mehr besetzt werden können. Die erforderlichen Satzungsregelungen für die Gemeinnützigkeit sind nicht korrekt wiedergegeben. Halten Sie sich hier am besten exakt an eine Mustersatzung. ​ ​ Der Vereinsname Der Name des Vereins muss sich von anderen Vereinen im Registerbezirk deutlich unterscheiden. Er darf außerdem nicht irreführend sein (in dem er z.B. über Art und Größe des Vereins täuscht). Beachten Sie, dass die Eintragung des Namens keinen weitreichenden Namenschutz beinhaltet. Verstöße gegen Namens- und Markenrecht können nicht nur eine spätere Änderung des Namens erforderlich machen, sondern auch zu erheblichen Schadenersatzforderungen führen. Recherchieren Sie deshalb gründlich, ob der Name nicht schon in Gebrauch ist. Unter Umständen kann es sinnvoll sein, den eigenen Vereinsnamen mit einem erweiterten Schutz zu versehen. In der Regel bietet sich dazu die Eintragung einer Wortmarke (beim Patentamt) an. ​ ​ Der Vorstand Der Vorstand ist neben der Mitgliederversammlung das einzige Pflichtorgan. Er leitet den Verein und vertritt ihn nach außen (Geschäftsführung und Vertretung). Die Zusammensetzung des Vorstandes muss in der Satzung geregelt sein. Anders als vielfach angenommen muss der Vorstand weder aus mehreren Personen bestehen noch gibt es bestimmte Pflichtämter (Schriftführer, Kassenwart usf.). In der Regel wird der Vorstand aus ein bis fünf Personen bestehen. Dabei gelten zwei Empfehlungen: Ein zu großer Vorstand kann oft später nicht mehr komplett besetzt werden. Mehrere Personen im Vorstand können sich gegenseitig kontrollieren und der Verein wird nicht beim Ausfall (Krankheit, Rücktritt) des einzigen Vorstandsmitglieds handlungsunfähig. Unterschieden werden die Vorstandsmitglieder nach ihrer Berechtigung, den Verein zu vertreten: Vorstandsmitglieder im Sinn des BGB (BGB-Vorstand) sind vertretungsberechtigt und werden ins Vereinsregister eingetragen Mitglieder der erweiterten Vorstandes haben keine Vertretungsberechtigung und werden nicht eingetragen. Im Vorstand haben sie ansonsten die gleichen (Stimm-)Rechte. In der Satzung geregelt werden muss, ob die BGB-Vorstandsmitglieder einzeln oder gemeinsam vertretungsberechtigt sind. So kann z. B. bestimmt werden, dass zwei von drei Vorstandsmitgliedern den Verein gemeinsam vertreten. Nur zu zweit können dann die Vorstandsmitglieder Verträge abschließen, die den Verein verpflichten. Gewählt wird der Vorstand in aller Regel von der Mitgliederversammlung. Auch eine Berufung auf anderem Weg (z.B. durch einen von der Mitgliederversammlung gewählten Beirat) ist möglich, wenn die Satzung das so regelt. ​ ​ Die Mitgliederversammlung Die Mitgliederversammlung ist das Hauptorgan des Vereins. Sie kann dem Vorstand Weisungen erteilen und beschließt über alle Angelegenheiten, die nicht ausdrücklich dem Vorstand zugewiesen sind. Insbesondere gehört dazu die Wahl des Vorstandes, Satzungsänderungen oder die Entlastung des Vorstandes. Außerdem hat sie umfängliche Auskunftsrechte gegenüber dem Vorstand. ​ Nur Mitgliederversammlungen, zu denen entsprechend der Satzungsbestimmungen (Form und Frist) eingeladen wurde, sind beschlussfähig. Die Einladung muss nicht zwingend per Post erfolgen, auch eine Einladung per Anzeige in einer Zeitung oder per E-Mail ist zulässig, wenn die Satzung das vorsieht. Entscheidend ist, dass Zeitpunkt und Ort der Mitgliederversammlung so gewählt werden, dass jedes Mitglieder ohne größere Erschwernis teilnehmen kann. ​ Wichtig ist bei der Einladung die Tagesordnung . Nur zu bei der Einberufung benannten Tagesordnungspunkten können wirksame Beschlüsse gefasst werden. Eine „Hauptversammlung“ hat gegenüber einer „gewöhnlichen“ Mitgliederversammlung keine Sonderfunktion, es sei denn, die Satzung trifft hier besondere Regelungen. ​ ​ Weitere Vereinsorgane Pflichtorgane des Vereins sind nur Mitgliederversammlung und Vorstand. Daneben können – per Satzung – weitere Organe festgelegt werden. Welche Aufgaben diese haben, ist dem Verein weitgehend freigestellt. Es ist aber unbedingt zu empfehlen, Zusammensetzung und Aufgaben dieser Organe in der Satzung klar zur definieren. Ein Geschäftsführer ist entweder ein alleinvertretungsberechtigtes Vorstandsmitglied oder ein sogenannter „besonderer Vertreter“ neben dem Vorstand. Oft gibt es neben einem ehrenamtlichen Vorstand einen hauptamtlichen Geschäftsführer. Ein besonderer Vertreter kann nur bestellt werden, wenn die Satzung das vorsieht. Ein Beitrat kann die Aufgabe haben, den Vorstand zu beraten oder zu überwachen. Wie er sich zusammensetzt, muss die Satzung regeln Kassenprüfer (Revisoren) sind anders als oft vermutet kein Pflichtorgan. Es gibt auch keine Pflicht zur Kassenprüfung. In der Regel werden der oder die Kassenprüfer von der Mitgliederversammlung berufen. Sie sollten nicht Mitglieder des Vorstands sein. ​ Gemeinnützigkeit Ein Verein ist nicht per se gemeinnützig. Die Gemeinnützigkeit hat auch nichts mit der Eintragung der Vereins zu tun. Vielmehr ist die Gemeinnützigkeit (genauer: Steuerbegünstigung) ein rein steuerlicher Tatbestand. Die Gemeinnützigkeit wird auf Antrag vom Finanzamt gewährt und bescheinigt. Entsprechend bietet die Gemeinnützigkeit vor allem steuerliche Vorteile. Die wichtigsten sind: Eine Reihe von Einnahmen des Vereins bleiben körperschaft- und gewerbesteuersteuerfrei. Für bestimmte Leistungen gilt der ermäßigte Umsatzsteuersatz (7%). Der Verein kann Spendenbescheinigungen (Zuwendungsbestätigungen) ausstellen. Die Zuwendungen (Spenden und z.T. auch Mitgliedsbeiträge, Aufnahmegebühren und Umlagen) können dann vom Spender/Mitglied als Sonderausgaben steuerlich abgesetzt werden. Dieser Spendenabzug erhöht die Spendenmotivation und damit das Spendenaufkommen des Vereins. Neben den steuerlichen Vorteilen hat die Gemeinnützigkeit einen Imageeffekt (Gemeinwohlorientierung). Zudem werden bestimmte Zuschüsse bevorzugt an gemeinnützige Organisationen vergeben. Häufige Probleme bei der Beantragung der Gemeinnützigkeit Die Satzungszwecke sind nicht genau genug ausgeführt. In den Satzungszwecken sind nicht begünstigte, z.B. gesellige Zwecke enthalten Die Vermögensregelungen bei Auflösung des Vereins und Wegfall der Gemeinnützigkeit sind ungenügend (benannter Vermögensempfänger ist nicht gemeinnützig, kein Verwendungszweck angegeben). Mit der Gemeinnützigkeit sind aber eine Reihe von Auflagen verbunden. Das betrifft vor allem Einschränkungen bei der Mittelverwendung Beschränkungen bei der wirtschaftlichen Betätigung strenge Beschränkungen bei Zuwendungen an Mitglieder die Vermögensbindung bei Auflösung des Vereins erweiterte Buchführungspflichten Deswegen sollte vorab genau geprüft werden, ob die Gemeinnützigkeit sich für den Verein lohnt oder die Nachteile überwiegen. Wegen der Vermögensbindung ist ein späterer Verzicht auf die Gemeinnützigkeit problematisch. Entzieht das Finanzamt die Gemeinnützigkeit später wieder (z.B. weil der Verein überwiegend nicht begünstigte Zwecke verfolgte), kann es zu erheblichen Steuernachzahlungen kommen. Beantragt wird die Gemeinnützigkeit beim zuständigen Finanzamt. Dazu muss bei neu gegründeten Vereine die Satzung vorgelegt werden. Das Finanzamt gewährt – wenn die Voraussetzungen vorliegen, zunächst die vorläufige Freistellung (für maximal 18 Monate). Als Nachweis erhält der Verein einen Freistellungsbescheid. Nachdem für das erste Jahr die Steuererklärung vorgelegt wurde, wird die Freistellung für jeweils drei Jahre im voraus erteilt. Vereine und Steuern Mit dem Finanzamt hat der Verein – falls er die Gemeinnützigkeit anstrebt – schon bei der Gründung zu tun. Im Übrigen erfolgt vom Vereinsregister eine Meldung ans Finanzamt. Steuerpflichtig wird ein Verein – wie jedes Unternehmen – wenn er wirtschaftliche Einkünfte erzielt. Mitgliedsbeiträge, Aufnahmegebühren und Umlagen sind zwar steuerfrei (wenn sich dahinter nicht in Wirklichkeit wirtschaftliche Leistungen verbergen). Die meisten anderen Einnahmen (z.B. aus dem Verkauf von Speisen und Getränken, Eintrittsgelder, Werbeeinnahmen u.v.a.m.) sind aber grundsätzlich steuerpflichtig. Die Überschüsse (Gewinne) die der Verein erzielt, unterliegen der Körperschaftsteuer (entspricht der Einkommensteuer) und meist auch der Gewerbesteuer. Für gemeinnützige Vereine gibt es hier aber Sonderregelungen. Bestimmte wirtschaftliche Erträge (sogenannte Zweckbetriebe) bleiben körperschaft und gewerbesteuerfrei. Das Gleiche gilt für Einnahmen aus der Vermögensverwaltung. Wegen der unterschiedlichen steuerlichen Behandlung werden unterschieden: der ideelle Bereich (mit Einnahmen wie Mitgliedsbeiträgen, Spenden, Zuschüssen) die Vermögensverwaltung (z.B. Zinsen, langfristige Vermietung und Verpachtung von Immobilien u.a.) der Zweckbetrieb (z.B. Eintrittsgelder zu Kultur- und Sportveranstaltungen) der steuerpflichtige wirtschaftliche Geschäftsbetrieb (z.B. gastronomische Einnahmen, Warenverkauf, gesellige Veranstaltungen) Das Nebeneinander von steuerlich unterschiedliche behandelten Einnahmen macht die Besteuerung (und damit auch die Buchhaltung) gemeinnützige Vereine recht kompliziert – zumindest dann, wenn der Verein verschiedene Einnahmequellen hat. Bei der Umsatzsteuer wird der Verein nicht anders behandelt als gewerbliche Unternehmen. Für gemeinnützige Vereine gilt aber in Vermögensverwaltung und Zweckbetrieb der ermäßige Umsatzsteuersatz von 7%. Wegen der oft geringen Einnahmen können zwar Vereine oft die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen. Überschreiten sie die entsprechenden Grenzen, müssen sie aber auf ihre Leistungen Umsatzsteuer berechnen. Buchhaltung Eine geordnete Aufzeichnung seiner Einnahmen und Ausgaben muss der Verein nicht nur für das Finanzamt machen. Auch für die Rechenschaft gegenüber der Mitgliederversammlung sind Aufzeichnungen nötig. In der Regel hat der Verein nur einfache Aufzeichnungspflichten. Eine Doppelte Buchhaltung (Bilanzierung) ist zunächst nicht erforderlich. Erst wenn der Verein mit seinen steuerpflichtigen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieben bestimmte Gewinn- und Umsatzgrenzen überschreitet, hat er eine steuerliche Pflicht zur Bilanzierung. Für gemeinnützige Vereine gilt die Besonderheit, dass die Aufzeichnungen getrennt nach den steuerlichen Bereichen vorgenommen werden müssen. Spenden Der Spendenabzug ist ein wichtiger Gesichtspunkt bei der Beantragung der Gemeinnützigkeit. Spendenbescheinigungen darf der Verein aber erst ausstellen, wenn der Freistellungsbescheid des Finanzamtes vorliegt. Aus dem Freistellungsbescheid geht auch hervor, ob die Mitgliedsbeiträge abzugsfähig sind (das hängt von den Satzungszwecken ab). Für die Zuwendungsbestätigungen muss der amtliche Mustertext verwendet werden. Unterschieden werden dabei Geld- und Sachspenden. Da der Verein (und eventuell auch der Vorstand) für falsch oder unberechtigt ausgestellte Spendenbescheinigungen und für die falsche Verwendung von Spendenmitteln haftet, sollte auf Spendenbescheinigungen ein besonderes Augenmerk gelegt werden. Das gilt besonders für Sonderfälle wir die sogenannten Aufwandsspenden. Mitarbeiter im Verein Auch Vereine können Arbeitgeber sein. Bei abhängig beschäftigten Mitarbeitern bestehen die entsprechenden Meldepflichten und es müssen Lohnsteuer und Sozialversicherungsbeiträge abgeführt werden. Freibeträge gibt es hier für Vereine ebensowenig wie für andere Arbeitgeber. Auch „Aufwandsentschädigungen“ sind in der Regel abgabenpflichtiger Arbeitslohn. Nur echter Aufwandsersatz (z.B. für Fahrten mit dem eigenen Pkw im Auftrag des Vereins oder Sportkleidung) ist steuerfrei. Nur bestimmte Tätigkeiten gelten als selbstständig und sind dann nicht sozialversicherungspflichtig. Auch in gemeinnützigen Vereinen müssen die Beteiligten nicht ausschließlich ehrenamtlich tätig sein. Mitglieder und auch der Vorstand können für ihre Arbeit bezahlt werden – aber nur wenn die Satzung dem nicht entgegen steht. Dabei ist auf klare vertragliche Regelungen (Art und Umfang der Tätigkeit) zu achten und darauf, dass die Vergütung nicht überhöht (ortsüblich oder tariflich) ist. Ein Sonderfall bei gemeinnützigen Vereinen ist der sogenannten Übungsleiterfreibetrag. Er gilt für bestimmte nebenberufliche pädagogische und künstlerische Tätigkeiten und in der Alten-, Kranken und Behindertenpflege.

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