Gemeinnützige allein gelassen und ausgenommen.

Aktualisiert: Apr 23

Das Ehrenamt sei nichts wert, so der allgemeine Vorwurf. Und nicht nur bei gemeinnützigen Organisationen, meint der bdvv | bundesverband deutscher vereine & verbände e.V.


Indes der Ruf nach staatlicher Unterstützung darin Widerhall findet, dass die Angelegenheit, welche ca. jeden dritten Bundesbürger in über 600.000 Vereinen und Verbänden angeht, sich in Prüfung befände. Stellt sich die Frage, inwiefern es immer eine Intervention der Betroffenen bedarf, bis sich was bewegt.


Wann die Regierung wohl einsieht, dass das Rückgrat der Wirtschaft die Verbraucher sind und nicht die Unternehmen. Wo sich doch genau dieser Umstand aktuell so drastisch darstellt. Die Läden und Restaurants leben doch davon, dass die Bevölkerung Ihr Geld ausgibt und sich die Geschäftsleute dann vom Erlös die Produkte und Dienstleistungen kaufen, um was anderes damit zu leisten oder zu produzieren, des Erlöses wegen. Ebenso wie sie ihre Erlöse für Entwicklungen und Investitionen, gleichermaßen für Personal, welches, wie sie ja auch selber, das Geld wieder in Umlauf bringen, ausgeben. Da braucht´s die Krise, um das zu verstehen.


Der Staat leiste einen Zusammenhalt beim Sport sowie bei der Integration oder Extremismusprävention, also ob das das Vereinswesen wiederspiegelt. Man suche pragmatische Lösungen, vornehmlich für den Einzelfall, jedenfalls nicht in der Breite, sondern wohl eher da wo man dem Ansturm Herr werde. Als gelte es den Hilfsmittelfluss einzudämmen wie Corona-Infektionen, statt die Chance zu nutzen, jetzt das Geld dort in Umlauf zu bringen, wo es ausgegeben wird. Das würde dann der Wirtschaft wirklich helfen, um in Schwung zu kommen. Spätestens nach der Krise wäre es dann soweit.


Aber nein, die Unternehmen sind das Heil und müssen ja die Leute beschäftigen und brauchen dazu Finanzierung. Und zur Bedienung Ihrer Kredite. Denn nichts anderes steckt hinter Mieten und Maschinen. Als ob die Leute arbeiten, um Geld zu verdienen. Sie arbeiten, um das verdiente Geld ausgeben zu können und sich Annehmlichkeiten leisten können, welche die Unternehmer jenen ja selber anbieten.


Kompensation sei ja eine Möglichkeit, etwa anfallende Stornierungen in Gutscheine zu verwandeln. Als ob man mit Gutscheinen handeln könnte. Dann doch besser konsequent umlaufgesichertes Geld in den Markt pumpen, was den Konsumenten darin stärkt, sich das leisten können, was die Unternehmer zu verkaufen haben, wenn man es braucht.


Liquiditätshilfen und Förderprogramme für gemeinnützige Organisationen sind genau so widersinnig. Als ob eine gemeinnützige Organisation mit ihren ehrenamtlichen Helfern dafür arbeitet, dass Kredite zurückgezahlt werden.


Der Schein heiligt die Phrasen. Und die Presse druckt den Unsinn. Wie unter https://amp2.handelsblatt.com/politik/deutschland/coronakrise-gemeinnuetzige-unternehmen-in-not-kommt-bundesweite-hilfe-fuer-vereine-initiativen-und-traeger/25758650.html nachzulesen.

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