Grundeinkommen

Quintessenz aus der Krise | Auch Vereine profitieren vom Grundeinkommen

 

Das bedingungslose Grundeinkommen in aller Munde

Joost Schloemer | Experte für Energieeffizienz und Einsparcontracting

Die Diskussion um das bedingungslose Grundeinkommen (BGE) nimmt Fahrt auf. Die Corona-Krise trägt zur Meinungsbildung bei. 

Klar ist schon mal, dass das aus der Geldschöpfung zu entnehmende und als   Grundeinkommen ausgezahlte Geld zu 100 % wieder in die Wirtschaft und in das Geldsystem zurück fließen wird. Dieser Kreislauf des fließenden Geldes ließe sich auch kontrollieren und steuern, insofern Grundeinkommen so bemessen sein sollte, dass es für die Ausgaben zur Grundversorgung und zum Wohnen reicht und so tatsächlich auch wieder in den Geldkreislauf zurück fließt. Wohlgemerkt, ohne die bestehenden Sozialsysteme abzuschaffen. Ein Hartz 4-Bezug etwa müsste dann wohl neu berechnet werden.

Mehr Gerechtigkeit im Steuersystem könnte auch seinen Beitrag dazu leisten. Auch ließe sich von jedem der zahlreichen Grundeinkommen-Modellen das Beste ableiten. 

Misslungene Testversuche jedenfalls sollten kein Maßstab sein. Sondern der Wille zum Wechseln (Change) in eine neue Sozialordnung sollte, schon allein als Chance auch für die Nachfolgegenerationen aller Mitwirkenden und verantwortlichen Entscheider begriffen, die Gegner und Zweifler einlenken lassen und im Sinne des Staates und seiner BürgerInnen ein System schaffen lassen, welches Wachstum und Wohlstand für jeden, inbesondere die Schwachen der Gesellschaft ermöglicht.

 

Insofern unter Wohlstand zusätzlich zur Grundversorgung und zum Wohnen auch freier Zugang insbesondere zum Bildungs- und Gesundheitswesen zu verstehen ist. 

Auch würden im Sinne des Vereinswesen ehrenamtliche Tätigkeiten (Pro bono) so mehr gefördert werden und auch nicht unbelohnt blieben. 

 

  • Bliebe noch der Missbrauch zu diskutieren, insofern als, ohne hier diskriminierende Vermutungen in den Raum zustellen, eine gerechte Sozialordnung nicht ohne Regulative und Sanktionierung auskommen kann. 

  • Blieben da noch die Institutionen, deren Shareholder bisher an der bis dato gegebenen Wachstumsstrategie verdient haben. So soll ja nicht das Streben nach Wachstum per leistungslosem (Kreditwesen) und leistungsgerechtem (Arbeit) Mehrverdienen umterminiert werden. Nur sollte klar sein, dass dieses Streben nur im Gleichklang mit einem garantierten Wohlstand via Grundeinkommen für jeden fortgesetzt werden kann und nicht auf Kosten der auf Sozialleistung angewiesenen Bürger.

  • Blieben da auch die Institutionen, deren Anliegen sich in den Belangen des Tarifswesens sicherlich nicht in bedrohlicher Weise obsolet darstellt, sich aber dennoch auf moderater Forderungen einstellen sollten. 

  • Blieben da auch die Grund- und  Immobilienbesitzer, welche das Risiko eines evtl. sozialen Bodenrechts nicht überschätzen sollten.

Hier definiert sich Wachstum 4.0 neu, welches sich nicht nur auf die Arbeitskraft der Steuer- und Zinszahler stützt, sondern auf Wohlstand und Liquidität der Bürgerinnen und Bürger baut.

Auch hier könnte sich besagte Kurve, gemeint ist die Lernkurve, abflachen und zur Normalität werden.

 
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