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Vereinsvorstände versäumen, den Datenschutz zu nutzen.

Nicht, dass Sie sich persönlich angesprochen fühlen. Insofern nehmen wir alle Anschuldigen zurück und vertrauen auf Ihre Verantwortungsnahme für Ihre Mitglieder. 

 

Adressiert ist diese provokative Einleitung gleichermaßen an alle Vorstände, Geschäftsführer und auch Mitglieder und sonstige Verantwortliche, verbunden mit dem Hinweis, den Datenschutz auf allen Ebenen ihrer Organisation einzufordern und nicht nur in die Schublade zu legen.

 

Datenschutz ist nichts Fragwürdiges oder etwa ein Bürokratiemonster, wie weitläufig an Stammtischen diskutiert. Datenschutz ist gesetzt, wie auf Grün warten an der Ampel, wie Sicherheitsschuhe auf der Baustelle, wie TÜV beim Auto oder wie Vorsorge beim Doktor. Beim Datenschutz geht ist um den Schutz auch Ihrer persönlichen Daten, vor allem, wenn diese ohne Ihre Kenntnis oder ohne Ihre Zustimmung veröffentlicht oder weitergeleitet werden,  Sie nicht wissen, wer sie weiterverarbeitet und auswertet, und Sie erst recht nicht wissen, wie Sie Ihre Datenhoheit und die Ihrer Schützlinge wahren können.

 

Insofern hat die Europäische Union jedem Bürgen der Union eine Steilvorlage geschaffen, den Datenschutz auch persönlich einzufordern. 

 

Verantwortliche haben diesem Umstand Rechnung zu tragen und müssen ihrer #Dokumentationspflicht, ihrer #Informationspflicht sowie den #Betroffenenrechten nachkommen und sogenannte #Datenschutzkonformität gemäß #DSGVO nachweisen. 

 

Vereinsvorstände unterschätzen diese Bedrohungslage, nicht etwa wegen der drastischen Pönalen, sondern wegen ihrer Leichtsinnigkeit gegenüber ihren Mitgliedern. Gemeint ist hiermit, dass die Selbstbestimmung der Mitglieder untergraben wird.  Nicht nur wegen schützenswerter persönlicher Daten - diese teilen die Leute ja auch selber endlos in den sozialen Medien - sondern wegen der Ignoranz gegenüber der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO). 

 

Qualitätswesen, Arbeitssicherheit, Gesundheitsvorsorge, Umweltbewusstsein,  haben bereits ihren Stellenwert in der Gesellschaft bekommen. Persönlicher Datenschutz hingegen  und Selbstbestimmung, übrigens auch im Kontext der Vorsorgedokumente wie Betreuungsverfügung, Patientenverfügung und Vollmachten, werden eklatant vernachlässigt.

  

Die großen Player in der Wirtschaft haben reagiert und haben notgedrungen kapiert und auch schon Lehrgeld bezahlt. Die organisierte Zivilgesellschaft bzw. ihre personenbezogenen Daten sind ungeschützt durch die Nachlässigkeit ihrer eigenen Vertreter. 

 

Der bdvv hat seine Hausaufgaben gemacht und trägt nicht nur der Dokumentations- und Informationspflicht  sowie den Betroffenenrechten Rechnung, sondern kommuniziert jede einzelne DSGVO-relevante Verarbeitungstätigkeit und die damit verbundenen Geschäftsprozesse und Zuständigkeiten unmittelbar zu ihren Mitgliedern. 

 

Mit geringstem Budget und vor allem ohne vertragliche Laufzeiten erreichen wir mit agilem Datenschutzmanagement organisationsweit jedes einzelne Mitglied. Insofern ließe sich auch die Mitgliederbindung mit Hilfe der Reichweite des Datenschutzes spielend ausbauen, statt die Datenschutzdokumentation mit Unbehagen in die Schublade zu legen.

 

Der bdvv stellt sein Datenschutzmanagement allen Mitgliedern zur Verfügung. Es wird lediglich ein individuell vereinbarter Beitrag für Nutzungslizenz- und Supportleistungen berechnet. Diese Supportleistungen  enthalten eine kontinuierliche Datenschutzberatung und das damit verbundene Datenschutzmanagement, bestehend aus Einweisungen in die Nutzung der Applikation für die eigene Mitwirkung am eigenen Datenschutz.

 

Grundsätzlich reicht ein Anruf oder eine Mitteilung und nach wenigen Minuten, verbunden mit ein paar Einweisungen, ist Ihr Datenschutz handlungsfähig.  Eine bdvv-MItgliedschaft vorausgesetzt. 

 

Übrigens, was für Vereine möglich ist, gilt auch für Unternehmen. 

 

#zerodatabreachculture

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