Der bdvv ist ein Dachverband, der seinen Mitgliedern praktische und wertvolle Informationen zur Verfügung stellt, sowie Partnerschaften und Hilfestellungen zu vielen relevanten Themen bietet. Für uns war wichtig, dass der bdvv seinen Mitgliedern keinen ideologischen Überbau aufzwingt, sondern neutrale und praxisnahe Unterstützung zur Verfügung stellt. Zudem sehen wir unseren Ansatz unterstützt, dass die Arbeit und Abläufe in einer Hilfsorganisation genau so professionell abgewickelt werden müssen, wie in jedem „normalen“ Unternehmen. Nur, dass bei einem eingetragenen Verein Sinn, Zweck und Ertragsverwendung anders definiert sind. Mit diesem Grundgedanken fühlen wir uns beim bdvv sehr gut aufgehoben.
Deutsche Lebensbrücke e.V.
Dachauer Str. 278
80992 München
Tel.:
089-791 99 859
Fax: 089-791 99 856
Email: info@lebensbruecke.de
Internet: www.lebensbruecke.de
"Wo Wege nicht mehr möglich sind, schlagen wir Brücken" - unter diesem Motto arbeitet die Deutsche Lebensbrücke seit ihrer Gründung 1989 mit dem Ziel, armen und kranken Menschen in Not zu helfen. Unsere Projekte werden ausschließlich durch Spenden finanziert. Wobei wir großen Wert darauf gelegen, immer mit vor Ort ansässigen Organisationen zu arbeiten und öffentliche Strukturen zu nutzen. Das hat den Vorteil, dass wir so von Erfahrungen, der Ortskenntnis und den Sprachkenntnissen unserer Partner vor Ort profitieren können. Das spart Mittel und Wege
Seit 1995 setzt sich die Deutsche Lebensbrücke mit speziellen Hilfsmaßnahmen für Menschen aus sozial schwachen Schichten in unserem Land ein. Zum Beispiel für kinderreiche Familien, soziale Härtefälle, Arbeitslose und Kranke oder Behinderte mit Pflegeproblemen. Wenn wir nicht zulassen wollen, dass Gleichgültigkeit gegenüber unseren Mitmenschen als normales Verhalten gilt und der soziale Frieden in Gefahr gerät, müssen wir etwas dagegen unternehmen.
Die Deutsche Lebensbrücke hat die Not der Kinder in deutschen Großstädten früh erkannt und bereits 2003 das Projekt „KidAiD – gegen Kinderarmut in Deutschland“ ins Leben gerufen. Mit Hilfe von Spenden können wir kostenlose warme Mahlzeiten, Kochkurse und andere Bildungsangebote für sozial schwache Kinder anbieten. Ein Projekt von KidAiD ist der „Frühstücksklub“. Damit bieten wir an sozialen Brennpunkten in Grundschulen Kindern, die hungrig in die Schule kommen, ein kostenloses Frühstück an.
Schwere Geburtsfehler und Krankheiten sind für Kinder und Familien eine große seelische und finanzielle Belastung. Gerade wenn die Krankheit kompliziert und selten ist, können nur wenige Ärzte helfen. Oder die Kinder kommen aus Ländern, in denen zuweilen nicht einmal die medizinische Grundversorgung gewährleistet ist. Oft ist es nicht mit einer Operation getan, meist brauchen die Kinder langfristige Unterstützung. Dazu gehört nach jeder Operation eine Phase der Rehabilitierung. Mit den Spenden können wir die Kinder auch mit wichtigen medizinischen Geräten, wie Rollstühlen, Orthesen und Spezialrädchen versorgen.
In Nepal herrscht seit vielen Jahren Bürgerkrieg. Die Menschen im Land haben eine extrem schlechte medizinische Versorgung - die Regierung ist korrupt und kümmert sich nicht um Probleme, wie Gesundheitsvorsorge und Überbevölkerung in dem immer ärmer werdenden Land. Um dem entgegen zu wirken, engagieren wir uns für die "Shechen KliniK" in Katmandu, die kostenfreie medizinische Behandlung anbietet. Es werden Personen aufgenommen, die obdachlos und verlassen sind und ohne Hilfe keine Chance zum Überleben hätten. Die Deutsche Lebensbrücke finanzierte einen Anbau, in dem vier weitere Hospitalräume mit 7 Betten untergebracht werden konnten . In der Shechenklinik werden 40 % der Patienten kostenfrei behandelt, 25 % mit minimalen Kosten.
Tsunami, Irak, Afghanistan, weltweit mehren sich die Katastrophen. Nothilfe gehört jedoch nicht zu den Schwerpunkten der Arbeit der Deutschen Lebensbrücke. Doch wenn wir bei solchen, für uns hier in Deutschland unvorstellbaren Katastrophen eine Chance sehen, den Opfern direkt und ohne Umwege helfen zu können, tun wir dies. So z.B. 2005 nach dem Tsunami in Sri Lanka, in Kalutara. Wir investierten das Geld vor allem in Lebensmittel - die, im wahrsten Sinne, das Überleben vieler rettete, und in Notunterkünfte. 2003 haben wir gemeinsam mit Humedica International Ärzte mit Medikamenten und Verbandsmaterial ins Kriegsgebiet im Irak geschickt, 2002 von der Jahrhundertflut betroffene Familien in Dessau/Waldersee mit 40 Hochleistungstrocknern ausgestattet.
Unter dem Motto “Wir helfen Menschen, bitte helfen Sie mit” mobilisierte der
Verein seit seiner Gründung im Jahr 1989 viele Medien und prominente Film- und
TV-Stars für ihre Hilfsaktionen. Viele prominente Künstler und Personen
des öffentlichen Lebens unterstützen mit hohem persönlichem Einsatz seit
vielen Jahren die Arbeit des Vereins. Ob bei der Wiederaufbauhilfe von
Kinder- und Waisenhäusern in Sachsen-Anhalt und von Krankenhäusern in Osteuropa,
ob bei Hilfen für krebskranke Kinder, ob bei der Betreuung von Straßenkindern in
St. Petersburg - immer waren engagierte Stars vor Ort und bewegten so auch
andere Menschen, etwas gegen Not und Elend zu unternehmen.
Michael Lesch, der
selbst schwer an Krebs erkrankt war, engagiert sich z.B. für das
Kinderkrankenhaus Nr. 1 in St. Petersburg, wo leukämiekranke Kinder
behandelt werden. Jedes Jahr organisiert der Schauspieler zahlreiche
Charity-Golfturniere, die es uns ermöglichen, den kranken Kindern im dem
Krankenhaus weiterhin zu helfen. Bis heute haben wir dank vieler Spender über
200 Tonnen Nahrungsmittel, hochwertige Medikamente, Antibiotika, saubere
Spritzen und Verbandsmaterial sowie medizinisch-technische Geräte im Gesamtwert
von fast 1,5 Millionen Euro nach St. Petersburg bringen können.
Wolfgang
Fierek dagegen ist Pate eines Mädchens, das bei einem Erdbeben in Algerien
verschüttet und sehr schwer verletzt wurde, so schwer, dass ihm in einer
Notoperation beide Oberarme und der rechte Vorderfuß amputiert werden mussten.
Der Schauspieler ist auf das Leid der kleinen Ilhem aufmerksam geworden, als er
nach seinem schweren Motorradunfall selbst im Krankenhaus lag - in dem
Krankenhaus, in dem auch Ilhem behandelt wurde.
Wir freuen uns auf Ihre Unterstützung, egal ob groß oder klein. Jede Spende,
jede Aktion, jede Hilfe zählt. Mehr Informationen finden Sie unter www.lebensbruecke.de
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